Die Frage „Was verdienen Krankenpfleger?“ lässt sich nicht mit einer pauschalen Summe beantworten. Vielmehr ist Ihr Einkommen ein Mosaik aus vielen verschiedenen Teilen, das sich je nach Erfahrung, Region und Arbeitgeber zusammensetzt. Die Gehaltsspanne ist dabei ziemlich groß und reicht von etwa 32.800 € bis zu 65.500 € brutto im Jahr.
Dieser Leitfaden bringt Licht ins Dunkel der Gehaltsstrukturen. Wir schauen uns genau an, was Sie wirklich verdienen können und wie Sie Ihr volles Potenzial ausschöpfen.
Ihr Gehalt in der Krankenpflege verstehen

Ihr Gehalt als Krankenpflegerin oder Krankenpfleger ist mehr als nur eine Zahl auf dem Papier. Es ist die finanzielle Anerkennung für Ihre unglaublich anspruchsvolle und wichtige Arbeit. Trotzdem kann der Gehaltsdschungel auf den ersten Blick ziemlich verwirrend wirken.
Im Grunde besteht Ihr Einkommen aus drei Teilen: einem Grundgehalt, Zulagen für Schichten oder besondere Aufgaben und eventuellen Sonderzahlungen. Die Basis dafür legt meist ein Tarifvertrag, der sich je nach Träger – ob öffentlich, kirchlich oder privat – unterscheidet. Darauf aufbauend spielen Ihre Berufserfahrung, Ihre Qualifikationen und sogar der Standort eine entscheidende Rolle. All diese Puzzleteile bestimmen am Ende, was netto auf Ihrem Konto landet.
Die wichtigsten Einflussfaktoren im Überblick
Um die Frage „Was verdienen Krankenpfleger?“ wirklich zu beantworten, müssen wir uns die Faktoren ansehen, die Ihr Gehalt direkt beeinflussen.
- Tarifverträge: Verträge wie der TVöD (Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst) oder die AVR (Arbeitsvertragsrichtlinien) sorgen für klare und transparente Gehaltsstufen. Das macht die Bezahlung fair und nachvollziehbar.
- Berufserfahrung: Mit jedem Jahr im Job sammeln Sie wertvolle Erfahrung – und das zahlt sich aus. Sie steigen automatisch in den Erfahrungsstufen auf, was Ihr Grundgehalt spürbar erhöht.
- Arbeitgeber: Es macht einen Unterschied, ob Sie in einer großen Uniklinik, einem privaten Pflegeheim oder bei einem Personaldienstleister arbeiten. Die Gehaltsstrukturen können sich hier deutlich unterscheiden.
- Standort: In Deutschland gibt es ein klares Gehaltsgefälle. Zwischen den Bundesländern, aber auch zwischen Stadt und Land, können die Verdienstmöglichkeiten stark variieren.
Statistiken zeigen, dass das durchschnittliche Bruttojahresgehalt für Krankenpfleger bei rund 43.900 Euro liegt. Aber wie Sie sehen, ist die tatsächliche Spanne riesig und hängt stark von den oben genannten Punkten ab. Wer es genauer wissen will, findet bei kununu detaillierte Daten.
Ein klares Verständnis dieser Faktoren ist der erste Schritt, um Ihr Gehaltspotenzial zu erkennen und Ihre Karriere strategisch zu planen.
Hier kommen auch moderne Arbeitsmodelle ins Spiel. Personaldienstleister wie CarePros bieten oft eine attraktive Alternative, denn sie zahlen häufig übertariflich und punkten mit zusätzlichen Vorteilen, die es in klassischen Anstellungen so nicht gibt. Wenn Sie mehr über die Karrieremöglichkeiten als Krankenpfleger erfahren wollen, finden Sie hier alle wichtigen Infos.
In den nächsten Abschnitten tauchen wir noch tiefer in die einzelnen Gehaltskomponenten ein.
Wie Tarifverträge Ihr Grundgehalt bestimmen
Für die allermeisten Pflegekräfte in Deutschland ist die Frage „Was verdiene ich eigentlich?“ eng mit einem Tarifvertrag verknüpft. Man kann sich das wie das Fundament eines Hauses vorstellen: Er sorgt für ein transparentes, faires und vor allem planbares Grundgehalt. Damit wird die Bezahlung aus der reinen Verhandlungsecke geholt und auf eine klare, für alle geltende Basis gestellt.
Ein Tarifvertrag ist im Grunde ein großes Regelwerk, das Gewerkschaften und Arbeitgeberverbände aushandeln. Darin steht aber nicht nur, was am Ende des Monats auf dem Gehaltszettel steht, sondern auch, wie es um Arbeitszeiten, Urlaubstage oder Sonderzahlungen bestellt ist. Für Sie bedeutet das vor allem eins: finanzielle Sicherheit.
Die Logik hinter Entgeltgruppen und Erfahrungsstufen
Das Herzstück jedes Tarifvertrags sind die sogenannten Entgelttabellen. Die sehen auf den ersten Blick vielleicht etwas kompliziert aus, folgen aber einer ganz einfachen und fairen Logik. Ihr Gehalt setzt sich aus zwei Bausteinen zusammen: der Entgeltgruppe und der Erfahrungsstufe.
Stellen Sie sich die Entgeltgruppe wie eine Art „Schublade“ vor, die zu Ihrer Qualifikation und den Anforderungen Ihrer Stelle passt. Eine frisch examinierte Pflegekraft landet logischerweise in einer anderen Gruppe als eine Fachkrankenpflegerin für Intensivmedizin oder eine Stationsleitung mit jahrelanger Verantwortung.
Die Erfahrungsstufen wiederum honorieren Ihre Berufserfahrung. Ganz automatisch klettern Sie nach einer festgelegten Anzahl von Jahren eine Stufe höher – und Ihr Gehalt steigt mit. Dieses System belohnt also direkt Ihre wachsende Kompetenz und Ihre Treue zum Beruf.
Ein Tarifvertrag schafft eine klare Gehaltsarchitektur. Ihre Qualifikation bestimmt die Entgeltgruppe (also die „Etage“), und Ihre Berufserfahrung die Stufe (das „Zimmer“). Beides zusammen ergibt Ihr Grundgehalt.
TVöD-P und AVR: Die Platzhirsche im Gesundheitswesen
Im deutschen Gesundheitswesen geben vor allem zwei große Tarifwerke den Ton an. Wer hier arbeitet, kommt an ihnen kaum vorbei:
- TVöD-P (Tarifvertrag für den öffentlichen Dienst – Pflege): Er ist der Maßstab für alle kommunalen Krankenhäuser und öffentlichen Pflegeeinrichtungen. An ihm orientieren sich fast alle anderen.
- AVR (Arbeitsvertragsrichtlinien): Kirchliche Träger wie die Caritas oder die Diakonie kochen ihr eigenes Süppchen, aber ihre AVR sind dem TVöD-P in Struktur und Bezahlung sehr ähnlich.
Beide Systeme funktionieren nach genau der Logik von Entgeltgruppen und Stufen. Eine examinierte Pflegekraft wird im TVöD-P zum Beispiel oft in die Gruppe P7 eingestuft. Hat sie eine Fachweiterbildung in der Tasche, kann es schon die P8 oder P9 sein.
Private Träger: Zwischen Anlehnung und eigenen Regeln
Und was ist mit den großen privaten Klinikketten oder Pflegeheimbetreibern? Die sind nicht immer direkt an einen Tarifvertrag gebunden. In der Praxis lehnen sich aber viele trotzdem stark am TVöD-P an, einfach weil sie sonst im Kampf um gute Leute keine Chance hätten.
Andere private Häuser haben wiederum komplett eigene Gehaltsmodelle entwickelt. Hier ist Vorsicht geboten und ein genauer Blick in den Arbeitsvertrag Pflicht. Die Grundgehälter können zwar konkurrenzfähig sein, aber oft fehlen die automatischen Gehaltssprünge durch die Erfahrungsstufen, die in Tarifverträgen eine Selbstverständlichkeit sind.
Ein Tarifvertrag ist also eine starke Basis für Ihr Einkommen. Das heißt aber nicht, dass es nicht noch besser geht. Spezialisierte Personaldienstleister wie CarePros gehen hier oft einen entscheidenden Schritt weiter und bieten eine deutlich übertarifliche Bezahlung. Sie verbinden die Sicherheit einer Festanstellung mit einer Vergütung, die die üblichen Tarifstandards übertrifft. Mehr Vergleiche und Infos zum Gehalt als Krankenpfleger haben wir auch in anderen Artikeln für Sie zusammengestellt.
Die folgende Tabelle gibt Ihnen ein Gefühl dafür, wie sich die Gehälter innerhalb des TVöD-P entwickeln können.
Beispielhafte monatliche Bruttogehälter nach TVöD-P
Diese Tabelle zeigt beispielhaft die monatlichen Bruttogehälter für examinierte Pflegekräfte (Entgeltgruppe P7) und Pflegekräfte mit Zusatzqualifikation (P8) in verschiedenen Erfahrungsstufen, um die Gehaltsentwicklung transparent darzustellen.
| Entgeltgruppe | Stufe 1 (Einsteiger) | Stufe 3 (nach 2 Jahren) | Stufe 6 (nach 15 Jahren) |
|---|---|---|---|
| P7 (Examinierte Pflegekraft) | ca. 3.305 € | ca. 3.654 € | ca. 4.066 € |
| P8 (Pflegekraft mit Zusatzqual.) | ca. 3.490 € | ca. 3.845 € | ca. 4.269 € |
Quelle: TVöD-P Entgelttabelle, gültig ab März 2024. Die genauen Beträge können je nach Region und Arbeitgeber leicht variieren.
Das System macht es deutlich: Ihre berufliche Entwicklung zahlt sich ganz konkret aus. Jede Weiterbildung, die Sie für eine höhere Entgeltgruppe qualifiziert, und jedes Jahr an Erfahrung steigert Ihr Grundgehalt spürbar und vor allem verlässlich.
Was von Ihrem Bruttogehalt netto übrig bleibt
Das Bruttogehalt – diese Zahl steht groß im Arbeitsvertrag und in den Tarifverträgen. Sie ist die Basis für alles. Aber mal ehrlich: Die wirklich spannende Frage ist doch, was am Ende des Monats tatsächlich auf dem eigenen Konto landet.
Der Sprung vom Brutto zum Netto wirkt auf den ersten Blick vielleicht etwas unübersichtlich, aber dahinter steckt eine klare Logik. Die Differenz zwischen den beiden Beträgen entsteht durch die gesetzlich vorgeschriebenen Abzüge. Als Arbeitnehmer in Deutschland führt man von seinem Lohn Steuern und Sozialversicherungsbeiträge ab. Ihr Arbeitgeber kümmert sich darum und überweist diese Anteile direkt an die zuständigen Stellen.
Die wichtigsten Abzüge im Überblick
Damit Sie Ihre Gehaltsabrechnung wirklich verstehen, schauen wir uns die Posten an, die Ihr Bruttogehalt schmälern. Im Grunde sind das zwei große Blöcke: Steuern und Sozialabgaben.
Der größte Brocken ist in der Regel die Lohnsteuer. Wie hoch sie ausfällt, hängt vor allem von Ihrer Steuerklasse ab, die sich nach Ihrem Familienstand richtet. Eine ledige Pflegekraft (Steuerklasse I) zahlt prozentual deutlich mehr Steuern als zum Beispiel ein verheirateter Kollege, dessen Partner weniger verdient (Steuerklasse III).
Neben der Lohnsteuer gibt es noch den Solidaritätszuschlag (der aber nur noch Besserverdienende betrifft) und, falls Sie Mitglied sind, die Kirchensteuer. Der zweite große Block sind die Sozialversicherungsbeiträge, die sich Arbeitgeber und Arbeitnehmer fair teilen.
Dazu gehören vier wichtige Säulen:
- Rentenversicherung: Ihre Absicherung für den Ruhestand.
- Krankenversicherung: Deckt Arztbesuche und Krankenhausaufenthalte ab.
- Pflegeversicherung: Eine wichtige Vorsorge für den Fall, dass Sie selbst einmal auf Pflege angewiesen sind.
- Arbeitslosenversicherung: Springt ein und sichert Sie finanziell ab, falls Sie mal Ihren Job verlieren sollten.
Unterm Strich ist das Nettogehalt das Geld, das Ihnen gehört. Es ist die Summe, die nach Abzug aller Steuern und Sozialabgaben übrig bleibt und Ihnen zur freien Verfügung auf Ihr Konto überwiesen wird.
Rechenbeispiele aus der Praxis
Um das Ganze greifbarer zu machen, schauen wir uns mal zwei typische Beispiele für eine examinierte Pflegekraft mit einem monatlichen Bruttogehalt von 3.600 € an.
Beispiel 1: Ledig, kinderlos, Steuerklasse I
- Bruttogehalt: 3.600,00 €
- Lohnsteuer: ca. 505 €
- Sozialversicherungsbeiträge (gesamt): ca. 730 €
- Nettoauszahlung: ca. 2.365,00 €
Beispiel 2: Verheiratet, ein Kind, Steuerklasse III
- Bruttogehalt: 3.600,00 €
- Lohnsteuer: ca. 120 €
- Sozialversicherungsbeiträge (gesamt): ca. 730 €
- Nettoauszahlung: ca. 2.750,00 €
Diese Zahlen sprechen für sich: Allein die Wahl der Steuerklasse kann in diesem Fall einen Unterschied von fast 400 € netto pro Monat ausmachen.
Diese Infografik zeigt sehr schön, wie Qualifikation und Berufserfahrung direkt zu einem besseren Gehalt führen.

Man sieht klar: Berufliche Weiterentwicklung und die Jahre, die man im Job sammelt, sind die stärksten Hebel, um das eigene Einkommen Schritt für Schritt zu verbessern.
Wie Zuschläge Ihr Nettoeinkommen steigern
Ein echter Pluspunkt im Pflegeberuf sind die Zuschläge für Nacht-, Sonntags- oder Feiertagsarbeit. Und das Beste daran? Bis zu bestimmten Grenzen sind diese steuer- und sozialversicherungsfrei! Das heißt, diese Zuschläge landen fast brutto für netto auf Ihrem Konto und erhöhen Ihr Gehalt spürbar, ohne dass groß etwas abgezogen wird.
Wenn Sie also regelmäßig in Schichten arbeiten, die Zuschläge bringen, kann Ihr Nettoeinkommen am Ende deutlich höher sein als bei jemandem mit dem gleichen Grundgehalt, der nur im Tagdienst arbeitet. Gerade Modelle wie die Arbeit bei einem Personaldienstleister wie CarePros, der flexible Schichtmodelle anbietet, können sich hier richtig lohnen.
Jetzt, wo klar ist, was von Ihrem Bruttogehalt übrig bleibt, stellt sich die Frage, wie Sie dieses Geld im Alltag am besten einsetzen. Schauen Sie sich doch mal diese nützlichen und einfachen alltägliche Spartipps an, um noch mehr aus Ihrem Einkommen herauszuholen. Ein gutes Verständnis für die eigenen Finanzen ist schließlich der erste Schritt in eine sichere und gut geplante Zukunft.
Wie Zulagen und Zuschläge Ihr Einkommen wirklich aufbessern
Das Grundgehalt aus dem Tarifvertrag ist eine solide Basis, keine Frage. Aber um die Frage „Was verdienen Krankenpfleger?“ ehrlich zu beantworten, müssen wir über das sprechen, was am Ende des Monats den echten Unterschied macht: die Zulagen und Zuschläge.
Diese variablen Gehaltsanteile sind mehr als nur ein nettes Extra. Sie sind die finanzielle Anerkennung für die besonderen Belastungen, die der Pflegeberuf mit sich bringt – für die Nächte, die Wochenenden und die hochspezialisierte Arbeit in fordernden Bereichen. Wer Gehälter vergleicht und nur auf die Grundvergütung schaut, übersieht oft einen entscheidenden Teil des Kuchens.

Der kraftvolle Hebel der Schichtzuschläge
Schichtdienst ist das Rückgrat der stationären Pflege, und das wird auch entsprechend vergütet. Diese Zuschläge sind oft ein ganz wesentlicher Batzen des monatlichen Einkommens und gleichen die Unannehmlichkeiten aus, wenn man arbeitet, während der Rest der Welt schläft oder feiert.
Die wichtigsten Schichtzuschläge im Überblick:
- Nachtzuschlag: Für Arbeit in den Nachtstunden, meist zwischen 21 und 6 Uhr, gibt es einen prozentualen Aufschlag auf den Stundenlohn.
- Sonntagszuschlag: Der Sonntag ist gesetzlich ein Ruhetag. Wer trotzdem arbeitet, bekommt das extra honoriert.
- Feiertagszuschlag: An gesetzlichen Feiertagen zu arbeiten, wird am höchsten vergütet. Hier sind die Zuschläge am üppigsten.
Das Beste daran? Bis zu bestimmten Grenzen sind diese Zuschläge steuer- und sozialabgabenfrei. Das Geld landet also brutto für netto direkt auf dem Konto, ohne die üblichen Abzüge.
Funktions- und Spezialzulagen: Wenn Expertenwissen zählt
Neben den Schichtzuschlägen gibt es eine ganze Reihe weiterer Zulagen, die spezielles Können oder den Einsatz in besonders anspruchsvollen Fachbereichen belohnen. Sie sind ein klares Zeichen der Wertschätzung für Fachexpertise und die damit verbundene Verantwortung. Je nach Einsatzgebiet können diese Zulagen das Bruttogehalt monatlich um mehrere hundert Euro anheben.
Zulagen sind kein Bonus, sondern eine verdiente Vergütung für besondere Leistungen. Sie zeigen, dass nicht nur Ihre Anwesenheit, sondern vor allem Ihre spezielle Qualifikation und Ihr Einsatz unter erschwerten Bedingungen wertgeschätzt werden.
Gängige Zulagen in der Pflege sind zum Beispiel:
- Intensivzulage: Für die hochkonzentrierte und verantwortungsvolle Arbeit auf einer Intensivstation.
- OP-Zulage: Für Pflegekräfte, die im Operationssaal oder in der Anästhesie im Einsatz sind.
- Geriatriezulage: Eine zusätzliche Vergütung für die spezialisierte Pflege älterer und hochbetagter Menschen.
- Wechselschichtzulage: Ein fester monatlicher Betrag, wenn man regelmäßig in wechselnden Schichten arbeitet.
Auch wenn diese Zulagen in der Regel voll steuer- und abgabenpflichtig sind, tragen sie natürlich trotzdem kräftig zu einem höheren Gesamtverdienst bei.
Wie die Extras Ihr Gehalt konkret steigern
Stellen wir uns das mal konkret vor: Eine Pflegekraft mit einem Grundgehalt von 3.600 € brutto. Durch regelmäßige Nacht-, Wochenend- und Feiertagsdienste plus eine Intensivzulage kommen schnell mal 400 € bis 700 € extra pro Monat zusammen.
Das Bruttogehalt klettert damit locker über die 4.000 €-Marke. Und weil ein Teil der Zuschläge steuerfrei ist, spürt man diesen Anstieg auf dem Netto-Konto überproportional. Genau hier spielen flexible Arbeitsmodelle, wie sie etwa bei spezialisierten Personaldienstleistern an der Tagesordnung sind, ihre Stärken aus.
Unternehmen wie CarePros achten nicht nur darauf, dass diese Leistungen gezahlt werden, sondern honorieren sie oft sogar übertariflich. Das ist ein gewaltiger Vorteil, denn so wird die harte Arbeit direkt in ein spürbar höheres Nettoeinkommen umgemünzt. Ein Blick auf die Details, wie das Gehalt in der Zeitarbeit für Pflegekräfte strukturiert ist, zeigt, welche attraktiven Möglichkeiten hier schlummern.
Die Zahlen bestätigen das: Laut aktuellen Analysen liegt das Durchschnittsgehalt für Krankenpfleger bei rund 47.011 € pro Jahr – eine Summe, die ohne die ganzen Extras kaum erreichbar wäre. Beim Vergleichen von Stellenangeboten sollte der Blick also immer auch auf die angebotenen Zulagen fallen.
Welche Rolle Standort und Arbeitgeber spielen
Die große Frage „Was verdienen Krankenpfleger?“ lässt sich nicht mit einer einzigen Zahl beantworten. Denn wo und für wen Sie in Deutschland arbeiten, macht einen riesigen Unterschied. Klar, Grundgehalt und Zuschläge sind die Basis. Aber der geografische Standort und die Art des Arbeitgebers können Ihr jährliches Einkommen locker um mehrere tausend Euro nach oben oder unten schrauben.
Man kann es sich ein bisschen wie auf dem Wohnungsmarkt vorstellen: Ein Haus in einer ländlichen Gegend ist deutlich günstiger als ein vergleichbares Objekt mitten in einer Metropole. Ganz ähnlich verhält es sich mit den Gehältern in der Pflege. Es gibt ein spürbares Gefälle – von Süd nach Nord und von West nach Ost, aber auch zwischen der Großstadt und dem Dorf nebenan. Das zu verstehen, ist ein zentraler Baustein für Ihre Karriereplanung.
Das Gehaltsgefälle zwischen den Bundesländern
Schaut man sich die Deutschlandkarte an, zeichnet sich ein klares Bild: Im Süden und Westen wird in der Regel besser bezahlt als im Norden und Osten. Bundesländer wie Baden-Württemberg, Bayern und Hessen führen die Gehaltstabellen meistens an. Dagegen liegen die Durchschnittsgehälter in Bundesländern wie Sachsen-Anhalt, Mecklenburg-Vorpommern oder Brandenburg oft spürbar darunter.
Das hat zum einen historische Gründe, hängt aber heute vor allem mit der Wirtschaftskraft und den Lebenshaltungskosten der jeweiligen Region zusammen. Wo die Wirtschaft brummt, ist der Wettbewerb um qualifizierte Fachkräfte größer, und das treibt die Gehälter nach oben. Gleichzeitig müssen Sie dort aber auch mit höheren Mieten und Preisen für den Wocheneinkauf rechnen.
Ein höheres Bruttogehalt in einer teuren Stadt bedeutet nicht automatisch, dass am Monatsende mehr übrig bleibt. Entscheidend ist immer, das Gehalt ins Verhältnis zu den lokalen Lebenshaltungskosten zu setzen.
Aktuelle Daten der Bundesagentur für Arbeit bestätigen das ganz klar. Liegt das durchschnittliche Monatsbruttogehalt für Gesundheits- und Krankenpfleger deutschlandweit bei 4.056 Euro, verdienen Pflegekräfte in Top-Städten wie München (4.453 Euro) oder Stuttgart (4.376 Euro) deutlich mehr. Einen detaillierten Überblick zu Gehaltsstatistiken bei medi-karriere.de finden Sie hier, wenn Sie tiefer in die Zahlen eintauchen möchten.
Stadt gegen Land – wo lohnt es sich mehr?
Selbst innerhalb eines Bundeslandes gibt es oft große Unterschiede, vor allem zwischen Stadt und Land. In Metropolen wie Hamburg, München oder Köln sind die Gehälter meist höher. Das ist logisch: Die Kliniken und Pflegeeinrichtungen stehen hier in direkter Konkurrenz und müssen attraktive Gehälter bieten, um gutes Personal zu finden und zu halten.
Auf dem Land sieht das Grundgehalt auf dem Papier vielleicht etwas niedriger aus. Dafür sind aber oft auch die Lebenshaltungskosten deutlich geringer. Was nützt das Top-Gehalt, wenn die Hälfte davon direkt für die Miete einer winzigen Wohnung draufgeht? Die Entscheidung für Stadt oder Land ist also immer eine ganz persönliche Abwägung zwischen Verdienst und Lebensqualität.
Die Art des Arbeitgebers macht den Unterschied
Nicht nur der Ort, sondern auch die Art der Einrichtung hat einen massiven Einfluss auf Ihren Lohnzettel. Je nach Träger gibt es erhebliche Unterschiede:
- Universitätskliniken: Gelten oft als die Top-Zahler in der Branche. Als Anstalten des öffentlichen Rechts sind sie an die höchsten Tarifverträge gebunden und bieten durch ihre Größe und Spezialisierung häufig zusätzliche Zulagen.
- Öffentliche und kommunale Krankenhäuser: Auch hier sorgt der TVöD für eine transparente und meist gute Bezahlung mit verlässlichen Gehaltssteigerungen.
- Kirchliche Träger: Einrichtungen von Caritas oder Diakonie orientieren sich mit ihren AVR-Verträgen (Arbeitsvertragsrichtlinien) stark am TVöD, können aber in Details leicht abweichen.
- Private Klinikketten und Pflegeheime: Hier ist das Bild sehr gemischt. Einige große, bekannte Ketten zahlen konkurrenzfähige Gehälter, die sich am TVöD orientieren. Andere haben eigene Haustarifverträge, die leider oft schlechtere Konditionen bedeuten.
Eine besonders interessante Alternative sind spezialisierte Personaldienstleister wie CarePros. Sie bieten Pflegekräften oft eine überdurchschnittliche, teils sogar übertarifliche Bezahlung, die über dem liegt, was viele traditionelle Arbeitgeber zahlen. Das kombinieren sie außerdem mit einer hohen Flexibilität – ein entscheidender Vorteil, gerade in gefragten Regionen wie Hamburg. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie Sie durch Zeitarbeit in der Pflege in Hamburg finanziell und persönlich profitieren können, schauen Sie doch mal vorbei.
Gehaltsvergleich nach Arbeitgebertyp und Region
Um die Unterschiede greifbarer zu machen, haben wir eine kleine Übersicht zusammengestellt. Die folgende Tabelle zeigt beispielhaft, wie stark das durchschnittliche Jahresbruttogehalt für Krankenpfleger mit Berufserfahrung je nach Arbeitgeber und Region variieren kann.
| Arbeitgeber / Region | Durchschnittliches Jahresgehalt (Brutto) |
|---|---|
| Universitätsklinik (Süddeutschland) | ca. 55.000 € – 62.000 € |
| Kommunales Krankenhaus (Westdeutschland) | ca. 52.000 € – 58.000 € |
| Personaldienstleister (z.B. CarePros) | ca. 54.000 € – 65.000 € (oft übertariflich) |
| Private Pflegeheimkette (Ostdeutschland) | ca. 45.000 € – 50.000 € |
| Kirchlicher Träger (Ländlicher Raum) | ca. 48.000 € – 54.000 € |
Diese Werte sind Schätzungen und können je nach Berufserfahrung, Qualifikation und Zulagen abweichen.
Wie Sie sehen, sind die Spannen beträchtlich. Es lohnt sich also definitiv, genau hinzuschauen und verschiedene Angebote zu vergleichen, bevor Sie sich für einen Arbeitgeber entscheiden.
Wie Sie mit Personaldienstleistern Ihr Gehalt auf das nächste Level heben

Bisher haben wir uns die klassischen Gehaltsstrukturen in der Pflege angesehen. Aber was, wenn es einen Weg gäbe, nicht nur das eigene Einkommen aktiv zu verbessern, sondern auch die volle Kontrolle über die eigenen Arbeitszeiten zurückzugewinnen? Genau hier kommen spezialisierte Personaldienstleister ins Spiel – eine moderne und oft überraschend attraktive Alternative zur klassischen Festanstellung.
Leider geistern immer noch veraltete Vorurteile über „Zeitarbeit“ oder „Arbeitnehmerüberlassung“ durch die Köpfe. Doch dieses Bild ist längst überholt. Seriöse Personaldienstleister sind heute wertschätzende Arbeitgeber, die Pflegefachkräften exzellente Bedingungen, volle soziale Absicherung und eine ganz neue berufliche Freiheit ermöglichen.
Stellen Sie sich vor, Sie wären nicht mehr an eine einzige Station oder Klinik gebunden. Stattdessen könnten Sie wertvolle Erfahrungen in völlig unterschiedlichen Fachbereichen und Häusern sammeln. Das Modell macht's möglich – und das bei einer Bezahlung, die oft spürbar über den gängigen Tarifverträgen liegt.
Das Geheimnis der übertariflichen Bezahlung
Wie kann es sein, dass Personaldienstleister oft mehr zahlen als ein Krankenhaus? Die Antwort ist eigentlich ganz einfach und liegt im Geschäftsmodell. Kliniken und Pflegeheime stehen oft unter Druck, kurzfristig Personalengpässe mit hochqualifizierten Fachkräften zu überbrücken. Für diese dringend benötigte Flexibilität und Expertise sind sie bereit, einem Dienstleister mehr zu zahlen, als sie einer festangestellten Kraft nach Tarif zahlen müssten.
Ein fairer Anteil dieses höheren Stundensatzes landet direkt bei Ihnen auf dem Konto. Seriöse Anbieter wie CarePros haben es sich zur Mission gemacht, die besten Rahmenbedingungen zu schaffen, um die fähigsten und engagiertesten Pflegekräfte für sich zu gewinnen – und langfristig zu halten. Das Ergebnis? Eine Vergütung, die Ihre Qualifikation und Flexibilität wirklich wertschätzt und den TVöD oft in den Schatten stellt.
Ein spezialisierter Personaldienstleister ist Ihr persönlicher Karriere-Partner. Er verhandelt für Sie die besten Konditionen und sorgt dafür, dass Ihre unschätzbar wertvolle Arbeit endlich die finanzielle Anerkennung bekommt, die sie verdient.
Mehr als nur Geld: Die Vorteile im Überblick
Ein höheres Gehalt ist natürlich ein starkes Argument, aber die Zusammenarbeit mit einem erstklassigen Personaldienstleister bietet so viel mehr. Es ist ein Gesamtpaket, das Ihre Lebensqualität spürbar verbessern kann.
- Maximale Flexibilität: Sie entscheiden, wann und wie viel Sie arbeiten. Ob Vollzeit, Teilzeit oder nur ausgewählte Dienste – Ihr Dienstplan passt sich endlich Ihrem Leben an, nicht umgekehrt.
- Mitspracherecht bei den Einsätzen: Sie haben Wünsche, in welchen Fachbereichen oder Einrichtungen Sie am liebsten arbeiten möchten? Kein Problem. Das sorgt nicht nur für Abwechslung, sondern lässt Sie auch gezielt breite Kompetenzen aufbauen.
- Attraktive Zusatzleistungen: Ein eigener Dienstwagen (oft mit Tankkarte zur privaten Nutzung), die Übernahme von Fahrt- und Übernachtungskosten oder großzügige Budgets für Weiterbildungen gehören häufig zum Standardpaket.
Diese Mischung aus finanziellen Anreizen und echter Selbstbestimmung macht das Modell für immer mehr Pflegekräfte zur ersten Wahl. Wenn Sie die Vorteile der Zeitarbeit für Pflegefachkräfte noch genauer unter die Lupe nehmen wollen, haben wir hier alles Wichtige für Sie zusammengefasst.
Wie CarePros als Partner an Ihrer Seite steht
Ein guter Personaldienstleister ist mehr als nur ein Arbeitgeber – er ist ein Begleiter auf Ihrem Karriereweg. Bei CarePros stehen Sie als Mensch im Mittelpunkt. Feste Ansprechpartner kümmern sich persönlich um Ihre Anliegen, planen mit Ihnen gemeinsam die nächsten Schritte und sorgen dafür, dass Sie sich bei jedem Einsatz gut aufgehoben fühlen.
Diese Wertschätzung spüren Sie in jedem Aspekt der Zusammenarbeit. Vom transparenten und schnellen Bewerbungsprozess über einen unbefristeten Arbeitsvertrag bis hin zur exzellenten, übertariflichen Bezahlung – hier wird alles dafür getan, dass Sie sich voll und ganz auf das konzentrieren können, was Sie am besten können: erstklassige Pflege leisten. So wird nicht nur die Frage „Was verdienen Krankenpfleger?“ neu beantwortet, sondern auch die nach der perfekten Work-Life-Balance. Neben der Zusammenarbeit mit Personaldienstleistern können auch spezialisierte Beratungsdienste für Karriere- und Gehaltsfragen eine gute Anlaufstelle sein, um Ihr Einkommen zu optimieren oder neue Karrierewege zu erkunden.
Nochmal alles auf den Punkt gebracht: Die wichtigsten Fragen zum Pflegegehalt
Zum Abschluss fassen wir die häufigsten Fragen, die uns in der Praxis immer wieder begegnen, noch einmal kurz und knackig für Sie zusammen. Sehen Sie es als kleinen Spickzettel mit den wichtigsten Erkenntnissen aus unserem Gehalts-Guide.
Welche Stellschrauben haben den größten Einfluss auf mein Gehalt als Pflegekraft?
Ihr Gehalt ist kein Zufallsprodukt, sondern das Ergebnis mehrerer Faktoren, die ineinandergreifen. Die dicksten Hebel, an denen Sie drehen können, sind diese hier:
- Der Tarifvertrag: Ob TVöD-P, AVR oder ein Haustarif – der geltende Vertrag ist das Fundament Ihres Grundgehalts und legt fest, wie Sie sich über die Jahre entwickeln.
- Ihre Berufserfahrung: Ganz klar: Je länger Sie im Job sind, desto mehr verdienen Sie. Mit jedem Jahr im Beruf klettern Sie in den Erfahrungsstufen nach oben, und Ihr Gehalt zieht automatisch mit.
- Ihre Qualifikationen: Stillstand ist Rückschritt, auch beim Gehalt. Fachweiterbildungen und Spezialisierungen sind der Schlüssel, um in eine höhere Entgeltgruppe aufzusteigen und sich unverzichtbar zu machen.
- Region und Arbeitgeber: Es macht einen riesigen Unterschied, ob Sie in einer Münchner Uniklinik oder in einem ländlichen Pflegeheim in Brandenburg arbeiten. Auch die Trägerschaft (öffentlich, kirchlich, privat) spielt eine große Rolle.
Ist ein übertarifliches Gehalt in der Pflege nur ein frommer Wunsch?
Nein, ganz im Gegenteil! Es wird immer mehr zur Realität für kluge Pflegekräfte. Während Tarifverträge eine sichere Basis und eine gute Orientierung bieten, gibt es längst Arbeitgeber, die verstanden haben, dass man für Top-Leute auch Top-Gehälter zahlen muss.
Gerade spezialisierte Personaldienstleister wie CarePros haben sich darauf spezialisiert, Pflegefachkräften deutlich übertarifliche Gehälter zu bieten. Hier wird Ihre Flexibilität, Ihr Fachwissen und Ihr Engagement nicht nur mit warmen Worten, sondern auch mit einer Vergütung belohnt, die die üblichen Tarife spürbar in den Schatten stellt – attraktive Extras inklusive.
Ein übertarifliches Gehalt ist mehr als nur eine Zahl auf dem Konto. Es ist ein klares Signal der Wertschätzung für die unglaublich anspruchsvolle und wichtige Arbeit, die Sie jeden Tag leisten.
Was kann ich selbst tun, um mein Gehalt nach oben zu schrauben?
Sie sind Ihrem Gehalt nicht hilflos ausgeliefert! Es gibt einige sehr wirksame Wege, wie Sie Ihr Einkommen aktiv verbessern können. Eine der besten Strategien sind gezielte Weiterbildungen. Mit der richtigen Zusatzqualifikation in der Tasche öffnen sich Türen zu höheren Entgeltgruppen.
Auch die Übernahme von mehr Verantwortung zahlt sich aus, zum Beispiel als Praxisanleiter oder in einer wichtigen Funktionsstelle. Und manchmal ist der mutigste Schritt der cleverste: Ein strategischer Jobwechsel oder die Zusammenarbeit mit einem Partner wie CarePros, der Ihre Leistung fair honoriert, kann oft den größten Gehaltssprung und deutlich bessere Arbeitsbedingungen bedeuten.
Haben Sie das Gefühl, dass Ihr Gehalt und Ihre Arbeitsbedingungen nicht mehr zu Ihrer Leistung passen? Wollen Sie endlich mehr verdienen und dabei selbst bestimmen, wann und wo Sie arbeiten? CarePros bietet Ihnen eine übertarifliche Bezahlung, einen Firmenwagen und die volle Kontrolle über Ihren Dienstplan. Entdecken Sie, was für Sie drin ist, und starten Sie in eine Zukunft, die sich beruflich und finanziell richtig gut anfühlt. Erfahren Sie mehr und bewerben Sie sich ganz unkompliziert unter https://carepros.de.