Überstunden vs Mehrarbeit: Was Pflegekräfte wirklich wissen müssen

Dranbleiben, obwohl die Schicht längst vorbei ist? Das kennen viele in der Pflege und Pädagogik. Doch wann leisten Sie eigentlich Überstunden und wann ist es Mehrarbeit? Der Unterschied ist nicht nur eine Formsache, sondern entscheidet über Ihre Rechte und Ihre Vergütung.

Einfach ausgedrückt: Überstunden sind die Zeit, die Sie über Ihre persönliche, vertraglich festgelegte Arbeitszeit hinaus arbeiten. Mehrarbeit hingegen beginnt erst, wenn die gesetzliche Höchstarbeitszeit von in der Regel acht Stunden pro Tag überschritten wird. Diese Unterscheidung ist Ihr Schlüssel, um zu verstehen, was Ihnen zusteht.

Zwei Pflegekräfte im Krankenhaus besprechen Informationen auf einem Klemmbrett und überprüfen eine Smartwatch. Text: Überstunden oder Mehrarbeit.

Überstunden und Mehrarbeit: Was ist was?

Im hektischen Alltag in Kita oder Klinik verschwimmen die Begriffe schnell. Doch rechtlich gibt es glasklare Definitionen. Wenn Sie sie kennen, sichern Sie Ihre Ansprüche auf Geld oder Freizeit und stärken Ihre Position gegenüber dem Arbeitgeber. So schützen Sie sich vor unbezahlter Mehrleistung.

Was genau sind Überstunden?

Überstunden machen Sie immer dann, wenn Sie mehr arbeiten, als in Ihrem individuellen Arbeits- oder Tarifvertrag vereinbart ist. Ein konkretes Beispiel: Wenn Sie als Pflegefachkraft einen 35-Stunden-Vertrag haben und in einer Woche 38 Stunden arbeiten, dann haben Sie drei Überstunden geleistet.

  • Die Basis: Ihr persönlicher Arbeitsvertrag, ein geltender Tarifvertrag oder eine Betriebsvereinbarung.
  • Die Anordnung: Überstunden dürfen nur angeordnet werden, wenn es dazu eine Klausel im Vertrag gibt. Eine Ausnahme sind absolute Notfälle.
  • Der Ausgleich: Wie diese Stunden vergütet oder in Freizeit ausgeglichen werden, steht ebenfalls im Vertrag oder einer Betriebsvereinbarung.

Und was ist dann Mehrarbeit?

Mehrarbeit ist direkt an das Arbeitszeitgesetz (ArbZG) gekoppelt und hat nichts mit Ihrem Vertrag zu tun. Sie beginnt, sobald Sie die gesetzliche Grenze von acht Stunden pro Werktag überschreiten. Zwar dürfen Sie ausnahmsweise bis zu zehn Stunden am Tag arbeiten, aber nur, wenn Ihre durchschnittliche Arbeitszeit innerhalb von sechs Monaten wieder bei acht Stunden pro Tag liegt.

Der entscheidende Punkt ist: Überstunden sind eine vertragliche Sache zwischen Ihnen und Ihrem Arbeitgeber. Mehrarbeit ist gesetzlich geregelt. Das beeinflusst direkt, was Ihr Arbeitgeber anordnen darf und wie die zusätzliche Leistung ausgeglichen werden muss.

Während andere Anbieter die zusätzliche Arbeit oft nur nach Tarif oder mit dem Grundgehalt bezahlen, gehen innovationsfreudige Arbeitgeber wie CarePros einen anderen Weg. Hier wird eine Kultur der Wertschätzung gelebt, die auf einer überdurchschnittlichen Vergütung und modernsten Arbeitsbedingungen aufbaut, anstatt auf einer zermürbenden Überstundenmentalität.

Bei CarePros erhält eine examinierte Pflegefachkraft beispielsweise im Durchschnitt rund 5.000 € pro Monat; mit Mehrarbeit und Zuschlägen ist deutlich mehr möglich. Eine von Beginn an faire Bezahlung nimmt den Druck, ständig mehr arbeiten zu müssen, um finanziell über die Runden zu kommen.

Überstunden vs. Mehrarbeit: Die wichtigsten Unterschiede

Die folgende Tabelle fasst die zentralen Unterscheidungsmerkmale zusammen und bietet Ihnen einen schnellen Überblick über Ihre Rechte und Pflichten.

Merkmal Überstunden Mehrarbeit
Rechtliche Basis Arbeitsvertrag, Tarifvertrag oder Betriebsvereinbarung Arbeitszeitgesetz (ArbZG)
Definition Überschreitung der vertraglich vereinbarten Arbeitszeit Überschreitung der gesetzlichen Höchstarbeitszeit (8 Std./Tag)
Anordnungspflicht Nur bei vertraglicher Regelung oder in Notfällen Kann in Ausnahmefällen angeordnet werden
Ausgleich Vergütung oder Freizeitausgleich gemäß Vertrag/Tarif Gesetzlich vorgeschriebener Freizeitausgleich binnen 6 Monaten

Es lohnt sich also, genau hinzuschauen und die eigene Situation zu prüfen. Nur wer seine Rechte kennt, kann sie auch selbstbewusst einfordern.

Die rechtlichen Grundlagen Ihrer Arbeitszeit – was Sie wissen müssen

Ein Dokument mit der Überschrift 'Arbeitszeit & Rechte' liegt neben einem Holzstempel und einem Stift auf einem Schreibtisch.

Darf Ihr Vorgesetzter einfach anordnen, dass Sie länger bleiben? Die Antwort darauf ist kein klares Ja oder Nein, denn es kommt ganz auf die rechtlichen Rahmenbedingungen an. Die wichtigste Grundlage ist hier das Arbeitszeitgesetz (ArbZG). Es ist dazu da, Sie als Arbeitnehmer zu schützen und setzt klare Grenzen, die Ihr Arbeitgeber nicht überschreiten darf.

Das Gesetz gibt vor, dass die tägliche Arbeitszeit von acht Stunden im Normalfall nicht überschritten werden soll. Eine Verlängerung auf bis zu zehn Stunden am Tag ist zwar erlaubt, aber an eine Bedingung geknüpft: Innerhalb von sechs Monaten oder 24 Wochen muss Ihre durchschnittliche Arbeitszeit wieder bei acht Stunden pro Werktag liegen. So wird sichergestellt, dass stressige Phasen durch genügend Erholung ausgeglichen werden.

Ein Blick in Ihren Arbeitsvertrag

Neben dem Gesetz ist Ihr Arbeitsvertrag das A und O, wenn es um Ihre Arbeitszeit geht. Hier steht, ob und unter welchen Bedingungen Ihr Arbeitgeber überhaupt zusätzliche Arbeit von Ihnen verlangen kann.

Vorsicht bei pauschalen Formulierungen! Eine Klausel wie „Eventuell anfallende Überstunden sind mit dem Gehalt abgegolten“ ist in den meisten Fällen unwirksam. Das Bundesarbeitsgericht hat mehrfach entschieden, dass solche Klauseln viel zu ungenau sind.

Ein wirksamer Vertrag muss ganz klar regeln:

  • Anordnungspflicht: Sind Sie überhaupt verpflichtet, Überstunden zu machen? Das muss explizit drinstehen.
  • Umfang: Wie viele Überstunden können maximal angeordnet werden?
  • Ausgleich: Werden die Stunden bezahlt oder durch Freizeit ausgeglichen?

Findet sich keine solche Regelung in Ihrem Vertrag, sind Sie grundsätzlich auch nicht verpflichtet, Überstunden zu leisten. Eine Ausnahme gibt es nur in absoluten Notfällen, die den Betrieb gefährden – eine Naturkatastrophe zählt dazu, ein hoher Krankenstand im Team aber nicht.

Was sagen Tarifverträge und Betriebsvereinbarungen?

In vielen sozialen Einrichtungen, Kitas und Kliniken gibt es zusätzlich Tarifverträge oder Betriebsvereinbarungen. Diese ergänzen die gesetzlichen Regeln oft mit besseren Konditionen für die Mitarbeitenden.

Solche Vereinbarungen können zum Beispiel Folgendes festlegen:

  • Überstundenzuschläge: Prozentuale Aufschläge auf Ihren normalen Stundenlohn.
  • Arbeitszeitkonten: Flexible Modelle, um Stunden anzusammeln und wieder abzubauen.
  • Besondere Ruhezeiten: Regelungen, die über die gesetzlichen Mindestvorgaben hinausgehen.

Wichtig zu wissen: Ein Tarifvertrag oder eine Betriebsvereinbarung darf die Schutzvorschriften des Arbeitszeitgesetzes niemals untergraben. Er kann Ihre Rechte aber sehr wohl stärken und verbessern.

Die Realität in Deutschland zeigt allerdings, dass die Einhaltung dieser Regeln keine Selbstverständlichkeit ist. Eine Analyse des Instituts für Arbeitsmarkt- und Berufsforschung (IAB), über die auch auf betriebsrat.de berichtet wird, zeigt zwar einen Trend zu flexibleren Arbeitszeiten, doch unbezahlte Mehrarbeit bleibt ein Dauerbrenner. Während die durchschnittliche Wochenarbeitszeit sinkt, gewinnen Modelle an Bedeutung, die eine bessere Work-Life-Balance versprechen.

Genau hier setzt der innovative Arbeitgeber CarePros an. Anstatt rechtliche Grauzonen auszunutzen, schaffen wir eine Kultur der Fairness und Transparenz. Eine überdurchschnittliche Bezahlung, bei der Fachkräfte mit Zusatzqualifikationen, Weiterbildungen oder langjähriger Erfahrung bei CarePros 28–40 € pro Stunde verdienen können, nimmt von vornherein den finanziellen Druck, Überstunden machen zu müssen. So entsteht ein Arbeitsumfeld, in dem Ihre Leistung zählt und Ihre Freizeit respektiert wird. Wollen Sie tiefer einsteigen? Dann lesen Sie auch unseren Artikel über die rechtlichen Grundlagen in der Pflege.

So setzen Sie Ihren Anspruch auf Vergütung und Freizeitausgleich durch

Jede Minute, die Sie zusätzlich arbeiten, muss sich lohnen – entweder als Geld auf dem Konto oder als wertvolle Freizeit. Aber was genau steht Ihnen eigentlich zu, wenn Sie mehr leisten, als in Ihrem Vertrag steht? Ihre Ansprüche sind zwar klar geregelt, doch die Art des Ausgleichs kann sich stark unterscheiden.

Die gängigsten Wege sind die direkte Bezahlung, oft mit Zuschlägen, oder eine Gutschrift auf Ihrem Arbeitszeitkonto. Obwohl das in vielen Einrichtungen Standard sein sollte, sieht die Realität leider oft anders aus.

Die verschiedenen Ausgleichsmodelle im Detail

Wie Überstunden und Mehrarbeit ausgeglichen werden, hat direkten Einfluss auf Ihre Finanzen und Ihre Work-Life-Balance. In Arbeits- oder Tarifverträgen sind meist drei gängige Methoden festgelegt.

  • Vergütung der Grundstunden: Hier wird jede zusätzliche Stunde einfach mit Ihrem normalen Stundenlohn bezahlt. Das ist die unkomplizierteste Form, bietet aber keinen extra finanziellen Anreiz für die Mehrbelastung.
  • Vergütung mit Überstundenzuschlag: Viele Tarifverträge sehen für angeordnete Überstunden saftige Zuschläge vor. Diese liegen oft zwischen 15 % und 30 % auf den Stundenlohn und sollen Ihre zusätzliche Leistung wirklich honorieren.
  • Freizeitausgleich (Abfeiern): Statt Geld bekommen Sie für jede Überstunde eine Stunde Freizeit gutgeschrieben. Meistens läuft das über ein Arbeitszeitkonto, das Ihnen mehr Flexibilität für private Termine oder einfach mal eine längere Pause verschafft.

In der Theorie klingen diese Modelle fair. Die Praxis in vielen Pflege- und Sozialeinrichtungen zeichnet aber leider ein ganz anderes Bild.

Die Realität: Unbezahlte Arbeit und fehlende Wertschätzung

Unbezahlte Mehrarbeit ist in Deutschland ein Riesenproblem, das gerade soziale Berufe extrem hart trifft. Eine Untersuchung des DGB-Index „Gute Arbeit“ hat etwas Erschreckendes aufgedeckt: Mehr als die Hälfte aller geleisteten Überstunden wird überhaupt nicht vergütet. Diese unbezahlte Arbeit entspricht Tausenden von Vollzeitstellen – ein klares Zeichen für fehlende Wertschätzung. Mehr zu diesen alarmierenden Ergebnissen zur unbezahlten Arbeit findest du auf DGB.de.

Viele Pflegekräfte und pädagogische Fachkräfte kennen dieses Gefühl nur zu gut: Man gibt ständig mehr, als man zurückbekommt. Dieser Teufelskreis aus unbezahlter Leistung führt zu Frust, Geldsorgen und im schlimmsten Fall direkt ins Burnout.

Genau hier setzt die Philosophie von CarePros an und geht einen komplett anderen Weg. Statt Sie im Unklaren zu lassen, setzen wir auf eine transparente und außergewöhnlich gute Bezahlung. Damit wollen wir unbezahlte Mehrarbeit von vornherein unmöglich machen und Ihnen die finanzielle Sicherheit und Anerkennung geben, die Sie verdienen.

Das CarePros Modell: Faire Bezahlung ist unser Standard

Bei CarePros wird Ihre Arbeit nicht nur gesehen, sie wird auch exzellent bezahlt. Anstatt sich mit den marktüblichen Gehältern abzufinden, die für eine examinierte Pflegefachkraft in Deutschland bei ca. 3.344–3.807 € liegen, definieren wir Fairness neu.

  • Überdurchschnittliches Grundgehalt: Eine examinierte Pflegefachkraft erhält bei CarePros im Durchschnitt rund 5.000 € pro Monat.
  • Enormes Verdienstpotenzial: Fachkräfte mit Zusatzqualifikationen, Weiterbildungen oder langjähriger Erfahrung können bei CarePros 28–40 € pro Stunde und somit bis zu 10.000 € pro Monat verdienen. Dieser Spitzenverdienst umfasst Schicht-, Wochenend- und Sonderzulagen.
  • Top-Vergütung für Spezialisten: Operationstechnische Assistent*innen (OTA) verdienen bei CarePros bereits ohne Zuschläge 30–40 € pro Stunde; durch Mehrarbeit und Zusatzqualifikationen erhöhen sich die Verdienstmöglichkeiten weiter.

Diese Gehaltsstruktur sorgt dafür, dass Sie nicht auf Überstunden angewiesen sind, um gut über die Runden zu kommen. Und wenn Sie doch mal mehr arbeiten, wird jede einzelne Minute fair und transparent vergütet. Ähnliche klare Regeln gelten auch für andere Themen wie die Rufbereitschaft, worüber Sie in unserem Artikel zur Vergütung der Rufbereitschaft mehr lesen können. Bei CarePros ist eine faire Bezahlung kein netter Bonus, sondern die Grundlage für eine Zusammenarbeit auf Augenhöhe.

Typische Praxisfälle aus Pflege und Kita – was Ihnen wirklich zusteht

Die Theorie zu Überstunden und Mehrarbeit ist das eine, der hektische Alltag in Ihrer Pflegeeinrichtung oder Kita das andere. Damit die Unterschiede wirklich greifbar werden, schauen wir uns mal typische Situationen an, die Sie mit Sicherheit kennen. An diesen konkreten Fällen klären wir, welche Rechte Sie haben und wie Sie am besten reagieren.

Dieser Entscheidungsbaum zeigt Ihnen auf einen Blick, wie Sie Ihren Anspruch auf Ausgleich für zusätzliche Arbeit prüfen können.

Flussdiagramm zum Anspruch auf Ausgleich für zusätzliche Arbeit, mit Fragen und möglichen Ergebnissen.

Sie sehen sofort: Der entscheidende Punkt für einen Ausgleich ist fast immer, was in Ihrem Vertrag steht. Ein Grund mehr, diesen ganz genau zu kennen.

Fall 1: Die kurzfristig angeordnete Doppelschicht

Stellen Sie sich vor, Sie sind als Pflegefachkraft im Krankenhaus im Einsatz. Am Ende Ihrer Acht-Stunden-Schicht bittet Sie die Stationsleitung, direkt eine weitere Schicht zu übernehmen, weil so viele Kollegen krank sind. Sie stimmen zu und arbeiten am Ende 16 Stunden am Stück.

  • Rechtliche Einordnung: Hier wird es spannend, denn Sie leisten beides – Überstunden und Mehrarbeit. Die ersten Stunden, die über Ihre normale Schicht hinausgehen (bis zur gesetzlichen Grenze von zehn Stunden am Tag), sind Überstunden. Jede einzelne Stunde darüber ist unzulässige Mehrarbeit, weil sie die Höchstarbeitszeit aus dem Arbeitszeitgesetz sprengt.
  • Ihre Rechte: Für die Überstunden muss es einen Ausgleich geben, so wie es Ihr Arbeits- oder Tarifvertrag vorsieht. Die unzulässige Mehrarbeit ist sogar ein Gesetzesverstoß Ihres Arbeitgebers. Ganz wichtig ist auch: Nach so einem Marathon-Einsatz steht Ihnen eine Ruhezeit von elf Stunden zu, die unbedingt eingehalten werden muss.
  • Handlungsempfehlung: Dokumentieren Sie die angeordnete Arbeitszeit ganz genau. Sprechen Sie Ihre Vorgesetzten direkt auf die unzulässige Mehrarbeit und die Einhaltung Ihrer Ruhezeit an. Auch wenn die Belastung im Team hoch ist, denken Sie daran: Das Gesetz ist da, um Sie zu schützen.

Fall 2: Ungeplante Verlängerung in der Kita

Sie arbeiten in einer Kita und haben einen 35-Stunden-Vertrag. Am Nachmittag gibt es einen kleinen Notfall: Ein Kind wird nicht pünktlich abgeholt. Sie müssen zwei Stunden länger dableiben, bis die Eltern endlich da sind. Ihre Arbeitszeit für die Woche klettert dadurch von 35 auf 37 Stunden.

  • Rechtliche Einordnung: Dieser Fall ist ganz klar: Es handelt sich um Überstunden. Sie haben Ihre vertraglich vereinbarte Wochenarbeitszeit überschritten. Da Sie aber unter der täglichen Höchstgrenze von acht bzw. zehn Stunden bleiben, liegt keine Mehrarbeit im rechtlichen Sinne vor.
  • Ihre Rechte: Für diese zwei zusätzlichen Stunden steht Ihnen natürlich ein Ausgleich zu. Ob Sie dafür Freizeit bekommen oder eine Vergütung, hängt davon ab, was in Ihrem Arbeitsvertrag oder einer Betriebsvereinbarung geregelt ist.
  • Handlungsempfehlung: Sorgen Sie dafür, dass diese Zeit erfasst wird. Am einfachsten geht das mit einem kurzen Vermerk im Dienstplan, den Ihre Leitung abzeichnet. So ist Ihr Anspruch sicher.

Wie CarePros solche Situationen proaktiv entschärft

Diese Beispiele zeigen, wie schnell der Druck durch zusätzliche Arbeit entsteht. Innovative Arbeitgeber wie CarePros gehen hier einen smarteren Weg. Anstatt die eigene Belegschaft immer weiter zu belasten, unterstützen wir Einrichtungen gezielt, indem wir kurzfristig hoch qualifizierte Fachkräfte zur Verfügung stellen.

Für Sie als Fachkraft bei CarePros bedeutet das ein planbares und flexibles Arbeitsleben. Sie entscheiden, wann und wie viel Sie arbeiten möchten, und profitieren von einer wirklich fairen Vergütung. Statt in die Überstunden-Falle zu tappen, genießen Sie eine echte Work-Life-Balance und werden für Ihre Expertise exzellent bezahlt.

Für die Einrichtungen bringt unser Modell eine sofortige Entlastung der Stammteams, die sich endlich wieder auf ihre Kernaufgaben konzentrieren können. So bleibt die Qualität in der Versorgung hoch, ohne dass die Mitarbeitenden an ihre Grenzen gehen müssen. Die Herausforderungen im Nachtdienst sind dafür ein gutes Beispiel; mehr dazu lesen Sie in unserem Beitrag über Pflegehelfer im Nachtdienst. Das Modell von CarePros schafft so eine Win-win-Situation für alle.

Ihre Arbeitszeit korrekt dokumentieren und Ansprüche sichern

Was nicht aufgeschrieben ist, ist quasi nie passiert. Das gilt besonders für Überstunden und Mehrarbeit. Nur mit einer sauberen Zeiterfassung können Sie später beweisen, was Sie geleistet haben, und sich die verdiente Vergütung oder den Freizeitausgleich sichern. Eine eigene, lückenlose Dokumentation ist Ihr stärkstes Argument.

Gerade weil der Europäische Gerichtshof (EuGH) die Pflicht zur Arbeitszeiterfassung für Arbeitgeber verschärft hat, sind Sie mit eigenen Aufzeichnungen immer auf der sicheren Seite. Falls im System mal was schiefläuft, haben Sie Ihren eigenen Nachweis in der Hand.

Was Ihre Dokumentation enthalten muss

Damit Ihre Aufzeichnungen im Streitfall auch wirklich was wert sind, müssen sie vollständig und nachvollziehbar sein. Eine lückenhafte Liste bringt Sie nicht weiter. Notieren Sie sich deshalb am besten immer diese Punkte:

  • Datum: An welchem Tag haben Sie die zusätzliche Arbeit geleistet?
  • Beginn und Ende: Schreiben Sie die genauen Uhrzeiten Ihrer normalen Schicht und der zusätzlichen Arbeitszeit auf.
  • Pausenzeiten: Halten Sie auch Ihre Pausen fest. Nur so stimmt die Netto-Arbeitszeit am Ende.
  • Tätigkeit: Was genau haben Sie in der Zeit gemacht? Stichpunkte reichen (z. B. „Dokumentation nachgeholt“, „Patientenversorgung wegen Notfall“).
  • Anordnung: Wer hat die zusätzliche Arbeit angeordnet und warum? (z. B. „Anweisung von Stationsleitung, da hohes Patientenaufkommen“).

Mit diesen Details schaffen Sie eine solide Grundlage, die vor Gericht oder in Gesprächen mit dem Arbeitgeber Gold wert sein kann.

Rechtssichere Methoden zur Zeiterfassung

Es gibt viele Wege, Ihre Arbeitszeit zu erfassen – ob digital in einer App oder ganz klassisch mit Zettel und Stift. Wichtig ist nur, dass Sie es regelmäßig machen und alle wichtigen Infos festhalten.

Tipp: Lassen Sie Ihre Aufzeichnungen am besten wöchentlich oder monatlich von Ihrer Stations- oder Einsatzleitung gegenzeichnen. Eine Unterschrift ist eine Bestätigung und macht es später fast unmöglich, Ihre Ansprüche abzustreiten.

Auch wenn Ihr Arbeitgeber ein digitales System hat, schadet eine eigene Liste nie. So behalten Sie selbst den Überblick und sind doppelt abgesichert. Wie wichtig das ist, zeigt auch der Mikrozensus 2026: Über 11 % der Arbeitnehmer leisten regelmäßig Mehrarbeit. Erschreckend daran: Ein großer Teil dieser Stunden wird nicht bezahlt. Mehr zu diesen Statistiken zur Mehrarbeit findest du bei Haufe.de. Bei CarePros müssen Sie sich darüber zum Glück keine Sorgen machen. Wir sorgen mit festen Ansprechpartnern und transparenten Prozessen dafür, dass jede Minute, die Sie arbeiten, auch korrekt erfasst und vergütet wird. Unbezahlte Mehrarbeit gibt es bei uns nicht, denn wir schätzen Ihre Arbeit vom ersten Tag an.

Musterformulierung, um Ihre Ansprüche geltend zu machen

Wenn Sie Ihre Stunden schriftlich einreichen müssen, hilft eine klare und professionelle Formulierung. Hier ist ein einfaches Muster, das Sie nutzen können:

Betreff: Geltendmachung von Überstundenvergütung für [Monat/Jahr]

Sehr geehrte/r Frau/Herr [Name Vorgesetzte/r],

hiermit mache ich meinen Anspruch auf Vergütung für die im [Monat/Jahr] geleisteten Überstunden geltend. Laut meiner beigefügten Aufzeichnungen handelt es sich um insgesamt [Anzahl] Stunden.

Ich bitte Sie um Prüfung und Auszahlung mit der nächsten Gehaltsabrechnung. Für Rückfragen stehe ich Ihnen gerne zur Verfügung.

Mit freundlichen Grüßen

[Ihr Name]

Mit so einer Vorlage und Ihrer sauberen Dokumentation haben Sie die besten Karten in der Hand. Wenn Sie noch mehr darüber wissen wollen, wie Sie Ihre Arbeitszeiten clever planen, schauen Sie sich auch unseren Leitfaden an, wie Sie am besten den Dienstplan in der Pflege erstellen können.

Schluss mit Überstundenfrust und schlechter Bezahlung

Stellen Sie sich mal einen Arbeitsplatz vor, bei dem der ständige Spagat zwischen pünktlichem Feierabend und der Realität im Job endlich ein Ende hat. Einen Ort, wo Ihre Leistung nicht nur gesehen, sondern auch richtig gut bezahlt wird und Ihre Freizeit genauso zählt wie Ihr Engagement. Das ist keine ferne Zukunftsmusik – bei CarePros ist das gelebte Realität.

Der ewige Kreislauf aus unbezahlten Überstunden, knapper Personaldecke und dem Gefühl, nicht fair für seine Arbeit entlohnt zu werden, gehört für viele Fachkräfte zum Alltag. Wir bei CarePros haben dieses System ganz bewusst durchbrochen und bieten Ihnen eine Alternative, die auf Wertschätzung, Flexibilität und finanzieller Sicherheit aufbaut.

Mehr als nur ein Job – eine echte Chance für Ihre Karriere

Ein Wechsel zu CarePros ist eine Entscheidung für ein Arbeitsumfeld, das Ihre Bedürfnisse in den Mittelpunkt stellt. Wir wissen, was Sie als Fachkraft leisten, und honorieren das mit Vorteilen, die weit über dem liegen, was in der Branche üblich ist. Anstatt sich mit Tariflöhnen und der ständigen Diskussion um Überstunden vs. Mehrarbeit herumzuschlagen, bekommen Sie bei uns klare und faire Bedingungen.

Was Sie bei uns konkret erwartet:

  • Herausragende Bezahlung: Eine examinierte Pflegefachkraft erhält bei CarePros im Durchschnitt rund 5.000 € pro Monat.
  • Enormes Verdienstpotenzial: Fachkräfte mit Zusatzqualifikationen, Weiterbildungen oder langjähriger Erfahrung können bei CarePros 28–40 € pro Stunde und somit bis zu 10.000 € pro Monat verdienen. Dieser Spitzenverdienst umfasst Schicht-, Wochenend- und Sonderzulagen.
  • Unbefristete Festanstellung: Wir geben Ihnen von Anfang an die Sicherheit eines festen Arbeitsvertrags.
  • Ihr Wunschdienstplan: Sie entscheiden, wann und wie viel Sie arbeiten möchten. So passt Ihr Job endlich wieder zu Ihrem Privatleben.
  • Volle Mobilität: Ein Dienstwagen mit Tankkarte, den Sie auch privat nutzen dürfen, ist bei uns Standard.

Dieses Modell entlastet nicht nur die Einrichtungen, die auf unser professionelles Personalmanagement bauen, sondern gibt Ihnen als Mitarbeiter maximale Freiheit und die Anerkennung, die Sie verdienen.

Bei CarePros geht es nicht darum, einfach nur Lücken zu füllen. Wir wollen Ihnen eine berufliche Heimat geben, in der Sie wachsen und sich wertgeschätzt fühlen können. Wir organisieren Ihre Einsätze so, dass Sie sich voll auf Ihre Stärken konzentrieren können – ohne sich über Bürokratie oder unfaire Bezahlung zu ärgern.

Sagen Sie dem Frust über unbezahlte Mehrarbeit Lebewohl und entdecken Sie, wie erfüllend eine Karriere im sozialen oder pflegerischen Bereich sein kann, wenn die Rahmenbedingungen einfach stimmen. Während andere Anbieter nach Tarif zahlen, setzen wir neue Maßstäbe bei Gehalt, Flexibilität und Mitarbeiterzufriedenheit. Der Wechsel lohnt sich – nicht nur für Ihren Geldbeutel, sondern auch für Ihre Lebensqualität. Möchten Sie mehr darüber wissen, wie moderne Arbeitsmodelle funktionieren? In unserem Artikel über die Vor- und Nachteile der Zeitarbeit finden Sie weitere Einblicke.

Ihre Arbeitszeit: Die wichtigsten Fragen und Antworten

Überstunden, Mehrarbeit – die Begriffe schwirren ständig durch den Stationsalltag. Aber was ist was? Und was darf Ihr Arbeitgeber wirklich von Ihnen verlangen? Wir bringen Licht ins Dunkel und beantworten die häufigsten Fragen, damit Sie Ihre Rechte genau kennen.

Kann mein Arbeitgeber mich zu Überstunden zwingen?

Nein, Ihr Chef kann Sie nicht einfach so zu Überstunden verpflichten. Eine pauschale Pflicht gibt es nicht. Sie müssen nur dann länger bleiben, wenn das klar in Ihrem Arbeitsvertrag, einem Tarifvertrag oder einer Betriebsvereinbarung steht. Fehlt eine solche Regelung, kann man Sie nicht dazu zwingen.

Eine kleine Ausnahme gibt es: Echte, unvorhersehbare Notfälle, in denen dem Betrieb ein großer Schaden droht. Ein hoher Krankenstand im Team, so stressig er auch ist, zählt normalerweise nicht dazu.

Wie werden Überstunden bei Teilzeitkräften behandelt?

Hier gibt es eine wichtige Besonderheit. Wenn Sie in Teilzeit arbeiten und mehr Stunden leisten als vertraglich vereinbart, aber immer noch unter der Stundenzahl einer Vollzeitkraft bleiben, nennt man das Mehrarbeit. Diese Stunden müssen Ihnen natürlich bezahlt oder mit Freizeit ausgeglichen werden.

Von echten Überstunden spricht man bei Teilzeitkräften erst, wenn sie die reguläre Arbeitszeit einer Vollzeitkraft im Betrieb überschreiten.

Was passiert mit meinen Überstunden bei einer Kündigung?

Ihre angesammelten Überstunden verfallen nicht einfach, wenn Sie kündigen oder gekündigt werden. Ihr Arbeitgeber muss sie Ihnen bis zu Ihrem letzten Arbeitstag ausgleichen – entweder, indem er Sie bezahlt freistellt, oder indem er sie Ihnen ausbezahlt.

Wichtiger Hinweis: Schauen Sie unbedingt in Ihren Arbeits- oder Tarifvertrag! Dort stehen oft sogenannte Ausschlussfristen. Das bedeutet, Sie müssen Ihre Ansprüche innerhalb einer bestimmten Zeit (z. B. drei Monate) schriftlich einfordern, sonst könnten sie verfallen.

Gibt es einen Unterschied bei der Vergütung?

Ja, den gibt es oft. Gesetzlich vorgeschriebene Mehrarbeit wird normalerweise mit Freizeit ausgeglichen. Vertraglich geregelte Überstunden werden entweder bezahlt oder ebenfalls durch Freizeit kompensiert.

In vielen Tarif- oder Arbeitsverträgen sind für Überstunden sogar attraktive Zuschläge vorgesehen. Gibt es keine spezielle Regelung, haben Sie trotzdem Anspruch auf Ihre „übliche Vergütung“ für die geleisteten Stunden.


Haben Sie genug von unfairen Arbeitszeiten und dem ständigen Kampf um Ihre Rechte? Bei CarePros gehören solche Diskussionen der Vergangenheit an. Wir bieten Ihnen nicht nur eine überdurchschnittliche Bezahlung und maximale Flexibilität, sondern auch die Wertschätzung, die Sie verdienen. Entdecken Sie Ihre Karrierechancen neu und bewerben Sie sich noch heute. Besuchen Sie uns auf https://carepros.de.

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