Was kostet eine 24 Stunden Pflege wirklich

"Was kostet eine 24-Stunden-Pflege eigentlich?" Diese Frage stellen sich ganz viele Familien, die für ihre Angehörigen eine liebevolle Betreuung rund um die Uhr sicherstellen wollen. Pauschal lässt sich das schwer sagen, aber die monatlichen Kosten bewegen sich meistens in einem Rahmen von 2.500 € bis 4.500 €. Warum diese Spanne so groß ist, schauen wir uns jetzt mal genauer an.

Ein erster Überblick zu den Kosten der 24-Stunden-Pflege

Wenn Sie über eine 24-Stunden-Pflege nachdenken, ist die finanzielle Seite natürlich einer der ersten und wichtigsten Punkte. Man muss verstehen, dass es hier keinen Einheitspreis gibt. Die Kosten sind vielmehr ein Mosaik aus verschiedenen Bausteinen, die sich je nach individueller Situation ganz unterschiedlich zusammensetzen.

Der Dreh- und Angelpunkt ist natürlich der tatsächliche Betreuungsaufwand. Jemand mit einem niedrigen Pflegegrad braucht eine ganz andere Art von Unterstützung als eine Person mit fortgeschrittener Demenz. Das wirkt sich direkt auf die nötige Qualifikation der Pflegekraft aus – und damit eben auch auf den Preis.

Weitere entscheidende Faktoren, die ins Gewicht fallen, sind:

  • Qualifikation der Pflegekraft: Hat die Betreuungskraft eine pflegerische Ausbildung, spezielle Zertifikate oder einfach jahrelange Erfahrung? Das macht einen Unterschied.
  • Deutschkenntnisse: Die sprachliche Sicherheit ist ein ganz wesentlicher Punkt. Die Kosten steigen mit dem Sprachniveau – von soliden Grundkenntnissen bis hin zu fließenden Deutschkenntnissen.
  • Anstellungsmodell: Auch die rechtliche Gestaltung spielt eine Rolle, zum Beispiel, ob die Anstellung über eine Agentur läuft. Mehr dazu, wie die Beschäftigung von Pflegekräften aus dem Ausland in unserem Artikel funktioniert.

Eine 24-Stunden-Pflege ist mehr als nur eine Dienstleistung – sie ist eine Investition in die Lebensqualität und das Wohlbefinden eines geliebten Menschen im vertrauten Zuhause.

Bundesweite Erhebungen zeigen, dass die durchschnittlichen Kosten für eine solche Betreuung in Deutschland zwischen 2.500 und 4.000 Euro pro Monat liegen. Diese Zahlen geben eine erste, realistische Orientierung.

Bevor wir gleich tiefer in die einzelnen Kostenpunkte, staatliche Zuschüsse und clevere Finanzierungsstrategien eintauchen, hier eine kurze Zusammenfassung der wichtigsten Einflussfaktoren:

Übersicht der monatlichen Kostenfaktoren

Diese Tabelle fasst zusammen, welche Aspekte die monatlichen Kosten für eine 24-Stunden-Pflege am stärksten beeinflussen.

Faktor Beschreibung Typische monatliche Kosten
Pflegekraft-Qualifikation Je höher die Ausbildung (z. B. examinierte Kraft vs. Haushaltshilfe), desto höher die Kosten. 2.500 € – 3.500 €
Deutschkenntnisse Fließende Sprachkenntnisse sind teurer als Grundkenntnisse. + 200 € – 600 €
Pflegeaufwand Intensive Betreuung (z. B. bei Demenz oder Bettlägerigkeit) erhöht den Preis. + 150 € – 500 €
Agenturgebühren Kosten für Vermittlung, Organisation und laufende Betreuung durch die Agentur. Inkludiert oder separat
Unterkunft & Verpflegung Die Pflegekraft wohnt im Haushalt und wird mitverpflegt (Sachbezugswert). ca. 500 € – 600 €
Fahrtkosten Kosten für die An- und Abreise der Betreuungskraft. Einmalig 100 € – 200 €

Diese Übersicht zeigt deutlich: Es gibt nicht den einen Preis. Die Kosten sind immer das Ergebnis einer ganz persönlichen Konstellation. Aber keine Sorge, es gibt viele Möglichkeiten, die finanzielle Belastung zu stemmen.

Wie sich die Pflegekosten genau zusammensetzen

Wenn wir uns fragen: „Was kostet eine 24-Stunden-Pflege wirklich?“, reicht eine pauschale Antwort nicht aus. Um das Ganze wirklich zu durchschauen, müssen wir die Gesamtkosten in ihre einzelnen Bausteine zerlegen. Nur so bekommen Sie ein klares Bild und können seriöse von zweifelhaften Angeboten unterscheiden – eine wichtige Grundlage für eine gute Entscheidung.

Die monatliche Summe setzt sich nämlich nicht aus einem einzigen Posten zusammen, sondern verteilt sich auf mehrere wesentliche Bereiche. Jeder dieser Bausteine ist wichtig, um eine legale, faire und am Ende auch qualitativ hochwertige Betreuung zu garantieren.

Der Lohn der Betreuungskraft

Der Löwenanteil der monatlichen Kosten geht ganz klar an die Betreuungskraft selbst – für ihren Lohn. Das ist das finanzielle Herzstück, denn eine faire Bezahlung ist die Basis für motivierte und engagierte Arbeit. Genau hier trennt sich oft die Spreu vom Weizen. Während viele Anbieter nach Tarif zahlen oder sich nur am gesetzlichen Mindestlohn orientieren, gehen innovationsfreudige Unternehmen wie CarePros bewusst einen anderen Weg.

Ein faires Gehalt ist weit mehr als nur eine Frage des Respekts. Es ist ein direktes Qualitätsmerkmal. Gut bezahlte Pflegekräfte sind zufriedener, engagierter und leisten spürbar bessere Arbeit, was direkt bei der pflegebedürftigen Person ankommt.

Bei CarePros zeigt sich diese Haltung in einer überdurchschnittlichen Vergütung, die deutlich über dem Marktdurchschnitt liegt. Das sichert nicht nur die hohe Qualität der Betreuung, sondern macht das Unternehmen auch zu einem Magneten für die besten Fachkräfte. Wenn Sie mehr über die Verdienstmöglichkeiten in der Pflege erfahren möchten, lesen Sie unseren detaillierten Artikel zum Gehalt in der ambulanten Pflege.

Agenturgebühren und der ganze organisatorische Aufwand

Ein weiterer wichtiger Posten sind die Gebühren für die vermittelnde Agentur. Und die decken viel mehr ab als nur die reine Vermittlung. Eine seriöse Agentur nimmt Ihnen als Familie eine riesige Last von den Schultern und sorgt für die nötige Sicherheit im Hintergrund.

  • Rechtssicherheit: Die Agentur kümmert sich um die legale Anstellung, achtet auf die Einhaltung des Arbeitsrechts und führt Steuern sowie Sozialabgaben korrekt ab. Das schützt Sie vor bösen Überraschungen.
  • Kontinuierliche Betreuung: Sie haben über die gesamte Zeit einen festen Ansprechpartner für alle Fragen – egal, ob groß oder klein.
  • Organisation: Die Agentur koordiniert die komplette An- und Abreise, plant die Einsätze und sucht bei Urlaub oder Krankheit sofort nach Ersatz.

Diese professionelle Organisation ist das Rückgrat einer funktionierenden 24-Stunden-Pflege und bewahrt Sie vor rechtlichen Fallstricken.

Was sonst noch in die Kosten einfließt

Neben dem Lohn und den Agenturgebühren gibt es noch weitere Faktoren, die in die Gesamtkosten einfließen. Sie sind oft nicht auf den ersten Blick sichtbar, gehören aber zu einem legalen und transparenten Modell einfach dazu.

Die folgende Grafik fasst die drei wichtigsten individuellen Faktoren zusammen, die den Preis direkt beeinflussen.

Diagramm zu Einflussfaktoren auf Pflegekosten: Pflegeaufwand, Sprachkenntnisse und Qualifikation beeinflussen die Gesamtkosten.

Wie man sieht, hängt der monatliche Preis ganz entscheidend vom konkreten Pflegeaufwand, den gewünschten Deutschkenntnissen und der Qualifikation der Betreuungskraft ab.

Zusätzlich zu diesen variablen Faktoren sollten Sie noch zwei weitere Punkte im Kopf haben:

  1. Fahrtkosten: Die Kosten für die An- und Abreise der Betreuungskraft aus ihrem Heimatland werden meist anteilig auf die Monate verteilt oder separat berechnet.
  2. Unterkunft und Verpflegung: Als Familie stellen Sie der Betreuungskraft ein eigenes, möbliertes Zimmer und freie Verpflegung zur Verfügung. Das ist eine Sachleistung, die zwar nicht in Euro ausgezahlt wird, aber trotzdem einen geldwerten Vorteil darstellt.

Das Zusammenspiel all dieser Bausteine ergibt am Ende den monatlichen Preis. Ein Anbieter, der Ihnen das alles transparent aufschlüsselt, schafft Vertrauen und zeigt, dass er fair und legal arbeitet. Unternehmen wie CarePros gehen hier mit gutem Beispiel voran, indem sie durch exzellente Bedingungen für ihre Mitarbeiter eine herausragende Pflegequalität für Ihre Liebsten sicherstellen.

Welche Faktoren den Preis am stärksten beeinflussen

Die monatlichen Kosten für eine 24-Stunden-Pflege sind kein Pauschalpreis von der Stange. Vielmehr setzen sie sich aus verschiedenen Bausteinen zusammen, die ganz auf Ihre individuelle Situation zugeschnitten sind. Wenn Sie verstehen, an welchen Stellschrauben gedreht wird, können Sie die Kosten nicht nur besser planen, sondern auch gezielt nach der passenden Unterstützung suchen.

Jeder Pflegefall ist einzigartig. Deshalb gleicht auch keine Kostenaufstellung der anderen. Die entscheidenden Punkte sind aber immer der tatsächliche Pflegebedarf, die Qualifikation der Betreuungskraft und besondere Umstände, die eine intensivere Betreuung nötig machen.

Zwei Frauen, eine ältere und eine jüngere, sitzen an einem Tisch und besprechen Dokumente. Im Hintergrund ist ein Schild mit 'Preisfaktoren Pflege'.

Der Pflegegrad als entscheidende Grundlage

Der wohl wichtigste Faktor für die gesamte Kalkulation ist der anerkannte Pflegegrad. Er ist quasi das offizielle Thermometer für den Grad der Selbstständigkeit und gibt vor, wie umfangreich die benötigte Hilfe ausfallen muss. Die Faustregel ist einfach: Je höher der Pflegegrad, desto intensiver und anspruchsvoller die Betreuung.

Eine Person mit Pflegegrad 2 braucht vielleicht vor allem Unterstützung im Haushalt und bei der morgendlichen Routine. Jemand mit Pflegegrad 5 hingegen ist auf eine umfassende, oft medizinisch nahe Betreuung und ständige Anwesenheit angewiesen. Dieser gewaltige Unterschied im Aufwand spiegelt sich natürlich direkt in den Kosten wider, denn für höhere Pflegegrade braucht es ganz andere Qualifikationen und mehr Erfahrung.

Qualifikation und Deutschkenntnisse der Betreuungskraft

Direkt an den Pflegegrad gekoppelt sind die Anforderungen an die Betreuungskraft. Hier gibt es eine klare Staffelung, die sich spürbar auf den Preis auswirkt.

  • Grundlegende Unterstützung: Für einfache Haushaltshilfe und als Begleitung im Alltag reicht oft eine erfahrene Betreuungskraft mit Basis-Deutschkenntnissen aus.
  • Erweiterte Betreuung: Bei einem höheren Pflegebedarf oder dem Wunsch nach intensiveren Gesprächen sind gute bis sehr gute Deutschkenntnisse und nachweisbare Pflegeerfahrung unverzichtbar.
  • Spezialisierte Pflege: Für komplexe Krankheitsbilder wie Demenz oder die Versorgung nach einem Schlaganfall braucht man oft Betreuungskräfte mit speziellen Weiterbildungen oder sogar einer pflegerischen Ausbildung.

Klar, je besser die Deutschkenntnisse und je höher die Qualifikation, desto höher sind die monatlichen Kosten. Aber sehen Sie es als eine sinnvolle Investition in die Qualität der Betreuung und die Sicherheit des Menschen, der Ihnen am Herzen liegt.

Während andere Pflegeanbieter nach Tarif zahlen, setzen innovative Unternehmen wie CarePros auf eine deutlich überdurchschnittliche Bezahlung, um die besten Kräfte für sich zu gewinnen. Eine examinierte Pflegefachkraft erhält bei CarePros im Durchschnitt rund 5.000 € pro Monat; mit Mehrarbeit und Zuschlägen ist deutlich mehr möglich. Dieser Ansatz sichert eine exzellente Betreuungsqualität. Wenn Sie tiefer in das Thema Gehälter eintauchen möchten, liefert unser Artikel zum Gehalt in der Zeitarbeit Pflege spannende Einblicke.

Besondere Anforderungen und der Umfang der Betreuung

Neben dem Pflegegrad und der Qualifikation gibt es noch weitere, ganz persönliche Faktoren, die die Kosten beeinflussen können. Diese Sondersituationen erfordern einfach einen höheren Einsatz und damit auch eine angepasste Vergütung.

Dazu gehören zum Beispiel:

  • Betreuung von Paaren: Wenn zwei Personen im selben Haushalt versorgt werden müssen, verdoppelt sich der Arbeitsaufwand quasi.
  • Nächtliche Einsätze: Muss die Betreuungskraft regelmäßig nachts aufstehen und aktiv helfen, rechtfertigt das natürlich eine höhere Bezahlung.
  • Anspruchsvolle Krankheitsbilder: Die Betreuung von Menschen mit fortgeschrittener Demenz, starken körperlichen Einschränkungen oder herausforderndem Verhalten erfordert eine besondere Belastbarkeit und viel Erfahrung.
  • Regionale Unterschiede: Auch der Wohnort kann eine Rolle spielen. In Ballungsräumen mit höheren Lebenshaltungskosten sind tendenziell auch die Pflegesätze etwas höher.

Letztendlich ist die Frage „Was kostet eine 24-Stunden-Pflege?“ immer eine sehr persönliche Rechnung. Indem Sie diese Faktoren für Ihre Situation durchgehen, bekommen Sie eine realistische Einschätzung der Kosten und können die Angebote verschiedener Anbieter viel besser vergleichen und einordnen.

Staatliche Zuschüsse: So entlasten Sie Ihr Pflege-Budget

Die Kosten für eine 24-Stunden-Pflege müssen Sie zum Glück nicht komplett aus eigener Tasche stemmen. In Deutschland gibt es ein solides Netz an finanziellen Hilfen, das die monatliche Belastung für Familien spürbar senken kann. Wenn man diese Zuschüsse clever kombiniert, wird eine liebevolle Rundum-Betreuung im eigenen Zuhause plötzlich für viele greifbar und bezahlbar.

Betrachten Sie diesen Abschnitt als Ihren persönlichen Wegweiser durch den Förderdschungel. Wir zeigen Ihnen ganz praktisch, wie Sie die Leistungen der Pflegekasse beantragen und strategisch einsetzen, um das Maximum an finanzieller Entlastung herauszuholen.

Das Pflegegeld: Ihr finanzielles Fundament

Der wichtigste Baustein Ihrer Finanzierung ist das Pflegegeld. Sobald ein Pflegegrad 2 oder höher festgestellt wurde, haben Sie einen gesetzlichen Anspruch darauf. Die Pflegekasse überweist diesen Betrag jeden Monat direkt an die pflegebedürftige Person. Der große Vorteil daran? Sie können frei über dieses Geld verfügen und es gezielt für die Bezahlung der 24-Stunden-Pflegekraft einsetzen.

Die Höhe ist klar nach Pflegegraden gestaffelt:

  • Pflegegrad 2: 332 € pro Monat
  • Pflegegrad 3: 573 € pro Monat
  • Pflegegrad 4: 765 € pro Monat
  • Pflegegrad 5: 947 € pro Monat

Diese Summe ist die Basis, die schon mal einen ordentlichen Teil der monatlichen Gesamtkosten abdeckt.

Verhinderungs- und Kurzzeitpflege: Ein oft übersehener Geld-Topf

Ein echtes Sparpotenzial, das viele Familien gar nicht auf dem Schirm haben, liegt in der cleveren Nutzung zweier spezieller Budgets: der Verhinderungspflege und der Kurzzeitpflege. Was viele nämlich nicht wissen: Man kann diese Töpfe sehr flexibel für die häusliche Pflege „umwidmen“.

Die Verhinderungspflege ist eigentlich dafür gedacht, eine private Pflegeperson – zum Beispiel einen Angehörigen – zu vertreten, wenn diese mal krank ist oder in den Urlaub fährt. Sie können diesen jährlichen Betrag von 1.612 € aber auch einfach anteilig auf die Monate verteilen und damit die laufenden Kosten der 24-Stunden-Betreuung senken.

Profi-Tipp: Sie können zusätzlich bis zu 50 % des nicht genutzten Budgets der Kurzzeitpflege (also bis zu 806 €) auf die Verhinderungspflege übertragen. Damit wächst Ihr jährlicher Topf auf satte 2.418 € an!

Wenn man das runterrechnet, ergibt sich eine zusätzliche monatliche Entlastung von 201,50 €. Das ist oft genau der Betrag, der am Ende den entscheidenden Unterschied macht.

Weitere Zuschüsse und was die Steuererklärung bringt

Neben den großen Posten gibt es noch weitere Stellschrauben, um die finanzielle Last zu reduzieren. Jeder Baustein zählt und hilft dabei, die Kosten weiter zu senken.

  • Der Entlastungsbetrag: Allen Pflegebedürftigen ab Pflegegrad 1 steht ein monatlicher Entlastungsbetrag von 125 € zu. Dieser ist zwar zweckgebunden, kann aber für anerkannte Betreuungsleistungen genutzt werden, die auch eine 24-Stunden-Pflegekraft erbringen kann.
  • Steuerliche Absetzbarkeit: Denken Sie an Ihre Steuererklärung! Sie können bis zu 20 % der Ausgaben für haushaltsnahe Dienstleistungen – maximal aber 4.000 € pro Jahr – direkt von Ihrer Steuerschuld abziehen. Die Aufwendungen für eine 24-Stunden-Betreuung fallen genau darunter.

Die folgende Tabelle zeigt Ihnen am Beispiel von Pflegegrad 3, wie sich die monatlichen Kosten durch die konsequente Nutzung von Zuschüssen reduzieren lassen.

Rechenbeispiel zur Kostenreduzierung bei Pflegegrad 3

Diese Tabelle zeigt beispielhaft, wie sich die monatlichen Kosten durch die Nutzung von Pflegegeld und weiteren Zuschüssen effektiv senken lassen.

Kostenpunkt Betrag pro Monat
Monatliche Kosten Pflegekraft (Beispiel) 2.600 €
Abzgl. Pflegegeld (Pflegegrad 3) – 573 €
Abzgl. anteilige Verhinderungspflege (2.418 € / 12) – 201,50 €
Verbleibender Eigenanteil 1.825,50 €
Mögliche weitere Reduzierung durch Steuervorteil bis zu 333 € (4.000 € / 12)

Dieses Beispiel macht deutlich: Der Eigenanteil kann durch die geschickte Kombination der Fördermittel massiv gesenkt werden.

Sollte die Finanzierungslücke trotz aller Zuschüsse immer noch zu groß sein, kommen vielleicht weitere Optionen infrage. Hier ist es aber entscheidend, realistisch zu planen und genau zu prüfen, wie viel Kredit Sie sich leisten können, um sich nicht zu übernehmen.

Ein solides Grundwissen über die rechtlichen Rahmenbedingungen ist ebenfalls Gold wert. Unser Artikel zu den rechtlichen Grundlagen in der Pflege gibt Ihnen hier die nötige Sicherheit.

Wenn Sie alle verfügbaren Fördertöpfe ausschöpfen, schaffen Sie ein stabiles und tragfähiges finanzielles Fundament. So stellen Sie sicher, dass Ihre Liebsten die professionelle und herzliche Betreuung bekommen, die sie verdienen – ohne dass Sie Ihre eigene finanzielle Zukunft aufs Spiel setzen.

24-Stunden-Pflege oder Pflegeheim – ein ehrlicher Kostenvergleich

Die Entscheidung zwischen der Betreuung in den eigenen vier Wänden und dem Umzug in ein Pflegeheim ist eine emotionale, aber auch eine wichtige finanzielle Weiche. Viele Familien stellen sich die Frage: „Was kostet eine 24-Stunden-Pflege denn nun wirklich im direkten Vergleich zu einem Heimplatz?“ Eine transparente Gegenüberstellung fördert oft Überraschendes zutage.

Tatsächlich ist die Betreuung im gewohnten Umfeld nicht nur die persönlichere, sondern häufig auch die kostengünstigere Alternative. Um das fair zu bewerten, müssen wir uns die realen Kosten ansehen, die nach Abzug aller staatlichen Zuschüsse übrig bleiben – den sogenannten Eigenanteil. Und genau hier zeigen sich die entscheidenden Unterschiede.

Eine Pflegekraft hilft einer älteren Frau beim Bücken in einem hellen Raum mit Flur.

Der Eigenanteil im Pflegeheim

Auf den ersten Blick wirken die Kosten für einen Platz im Pflegeheim klar strukturiert. Sie setzen sich aus den reinen Pflegekosten, den Kosten für Unterkunft und Verpflegung sowie den Investitionskosten der Einrichtung zusammen. Die Pflegekasse übernimmt zwar einen Teil der Pflegekosten, der Rest bleibt jedoch als Eigenanteil bei Ihnen hängen – und das ist der springende Punkt.

Dieser Eigenanteil ist bundesweit für alle Bewohner einer Einrichtung gleich, ganz egal, welchen Pflegegrad sie haben. Im Durchschnitt liegt dieser Betrag bei über 2.500 € pro Monat. Ein zentraler Nachteil der Heimunterbringung kommt noch dazu: Das Pflegegeld fällt fast komplett weg und steht Ihnen nicht mehr zur freien Verfügung, um die Kosten zu senken.

Die Nettokosten der 24-Stunden-Pflege

Bei der 24-Stunden-Pflege zu Hause sieht die Rechnung ganz anders aus. Hier können Sie das volle Pflegegeld nutzen, um die monatlichen Kosten direkt zu reduzieren. Kombiniert man das clever mit weiteren Zuschüssen wie der anteiligen Verhinderungspflege, sinkt der effektive Eigenanteil erheblich.

Vergleiche zeigen: Der Eigenanteil in Pflegeheimen liegt im ersten Jahr oft bei über 2.800 Euro monatlich. Im Gegensatz dazu lassen sich die Kosten für eine 24-Stunden-Pflege durch die Nutzung des vollen Pflegegeldes bei gleichem Pflegegrad fast halbieren. Das bedeutet eine Ersparnis von bis zu 40 %.

Diese Zahlen belegen eindrucksvoll, warum die häusliche Betreuung eine finanziell so attraktive Option ist. Sie bietet nicht nur eine persönliche 1:1-Betreuung, sondern entlastet das Budget oft nachhaltiger als ein Heimplatz.

Mehr als nur Geld – eine Frage der Lebensqualität

Neben den reinen Zahlen sprechen aber auch starke emotionale und persönliche Gründe für die Pflege daheim. Die vertraute Umgebung, die Nähe zu Nachbarn und die gewohnten Alltagsroutinen geben enorme Sicherheit und fördern das Wohlbefinden. Eine feste Bezugsperson, die sich ausschließlich um einen Menschen kümmert, kann eine viel tiefere und persönlichere Beziehung aufbauen, als es im eng getakteten Heimalltag jemals möglich wäre.

Genau diese unschätzbaren Vorteile der individuellen Betreuung machen die 24-Stunden-Pflege für viele Familien zur ersten Wahl. Sie investieren nicht nur in eine professionelle Versorgung, sondern vor allem in die Lebensqualität und die emotionale Stabilität ihrer Angehörigen.

Der faire Lohn als Qualitätsgarant

Ein entscheidender Aspekt, der die Qualität der häuslichen Pflege maßgeblich beeinflusst, ist die faire Bezahlung der Betreuungskräfte. Während manche Pflegedienste nach marktüblichen Tarifen zahlen, setzt ein innovationsfreudiges Unternehmen wie CarePros hier neue Standards. Eine überdurchschnittliche Vergütung ist ein klares Bekenntnis zu Wertschätzung und Qualität. Fachkräfte mit Zusatzqualifikationen, Weiterbildungen oder langjähriger Erfahrung können bei CarePros 28–40 € pro Stunde und somit bis zu 10.000 € pro Monat verdienen, was Schicht-, Wochenend- und Sonderzulagen umfasst.

Solche attraktiven Konditionen ziehen die besten und motiviertesten Fachkräfte an – was sich direkt in einer exzellenten Betreuungsqualität niederschlägt. Wenn Sie mehr über die Verdienstmöglichkeiten erfahren möchten, lesen Sie unseren Artikel Was verdient man in der Altenpflege?. Dieser Ansatz stellt sicher, dass Ihre Liebsten nicht nur versorgt, sondern mit Herz und Engagement betreut werden.

Die wichtigsten Fragen zu den Pflegekosten im Überblick

Wenn man über eine 24-Stunden-Betreuung nachdenkt, tauchen natürlich viele Fragen auf. Gerade bei der Organisation und den Finanzen möchte man ganz sicher sein. Deshalb haben wir hier die häufigsten Punkte für Sie zusammengefasst, um Ihnen Klarheit und Sicherheit zu geben.

Was passiert, wenn die Betreuungskraft krank wird oder Urlaub hat?

Das ist eine der größten Sorgen vieler Familien: Was ist, wenn die Hilfe plötzlich ausfällt? Eine seriöse Vermittlungsagentur nimmt Ihnen diese Sorge komplett ab. Fällt die Betreuungskraft wegen Krankheit aus oder tritt ihren wohlverdienten Urlaub an, gehört die Organisation einer qualifizierten Vertretung zum Service.

Anbieter wie CarePros sorgen mit modernsten Arbeitsbedingungen dafür, dass nahtlos eine passende Ersatzkraft einspringt. Die Versorgung ist also lückenlos gesichert, ohne dass für Sie zusätzlicher Stress oder unerwartete Kosten entstehen. Das ist ein gewaltiger Vorteil gegenüber der privaten Anstellung, wo Sie sich im Notfall selbst um alles kümmern müssten.

Muss ich für das Essen der Betreuungskraft extra zahlen?

Nein, die Verpflegung ist eine Sachleistung und wird nicht separat berechnet. Die Regelung für Kost und Logis ist ein fester Bestandteil des Vertrags. Die Betreuungskraft lebt ja während ihres Einsatzes bei Ihnen im Haushalt und isst ganz normal mit.

Praktisch heißt das: Sie kauft gemeinsam für den Haushalt ein und kocht für sich und die pflegebedürftige Person. Ein extra Kostgeld gibt es nicht. Wichtig ist nur, dass der Betreuungskraft ein eigenes, möbliertes Zimmer als privater Rückzugsort zur Verfügung steht.

Wie flexibel sind die Verträge? Welche Kündigungsfristen gibt es?

In der Pflege können sich Lebensumstände schnell ändern. Deshalb sind die Verträge bei den meisten guten Anbietern sehr flexibel und kundenfreundlich gestaltet. In aller Regel haben Sie eine kurze Kündigungsfrist von nur 14 Tagen.

Diese Flexibilität ist Gold wert. So können Sie schnell und unkompliziert auf unvorhergesehene Ereignisse reagieren – sei es ein Krankenhausaufenthalt, eine Reha oder wenn sich der Gesundheitszustand plötzlich deutlich bessert. Achten Sie bei der Wahl Ihrer Agentur unbedingt auf faire und transparente Vertragsbedingungen.

Übernimmt eine private Pflegezusatzversicherung diese Kosten?

Absolut! Eine private Pflegezusatzversicherung ist eine hervorragende Absicherung, um die Finanzierungslücke bei einer 24-Stunden-Pflege zu schließen. Je nachdem, welchen Tarif Sie abgeschlossen haben, zahlt die Versicherung ein monatliches Pflegegeld oder ein Pflegetagegeld aus.

Dieses Geld steht Ihnen zur freien Verfügung. Sie können es also direkt nutzen, um Ihren Eigenanteil zu bezahlen. Es lohnt sich auf jeden Fall, einen genauen Blick in Ihre Police zu werfen. Eine gute Zusatzversicherung kann den Eigenanteil spürbar senken oder im besten Fall sogar komplett decken.


Suchen Sie nach einer beruflichen Veränderung, die Wertschätzung, exzellente Bezahlung und Flexibilität vereint? Bei CarePros finden Sie nicht nur einen Job, sondern eine echte Karriereperspektive in der Pflege. Wir bieten Ihnen eine überdurchschnittliche Vergütung, familienfreundliche Arbeitszeiten, modernste Ausstattung und vielfältige Fort- und Weiterbildungsmöglichkeiten.

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