Eine Rufbereitschafts-Pauschale ist im Grunde ganz einfach erklärt: Sie bekommen einen festen, täglichen Betrag dafür, dass Sie außerhalb Ihrer normalen Arbeitszeit erreichbar sind. Und zwar völlig egal, ob das Telefon tatsächlich klingelt oder nicht. Dieses Modell ist eine direkte Anerkennung für Ihre Flexibilität und die Einschränkungen, die das für Ihre Freizeit bedeutet.
Was eine pauschale für rufbereitschaft wirklich bedeutet

Stellen Sie sich das mal vor: Sie haben eigentlich Feierabend oder Wochenende, können aber nicht einfach abschalten und tun, was Sie wollen. Sie müssen Ihr Handy dabeihaben, in der Nähe bleiben und bereit sein, sofort loszulegen, wenn ein Notfall eintritt. Genau für diese ständige Verfügbarkeit – und den damit verbundenen Eingriff in Ihr Privatleben – gibt es die pauschale Vergütung.
Dieses Modell schafft für beide Seiten Planbarkeit und vor allem Fairness. Anstatt nur die tatsächlichen Einsatzminuten zu vergüten, wird Ihr Engagement, sich überhaupt bereitzuhalten, von vornherein honoriert. Das ist ein klares Zeichen der Wertschätzung für Ihre unverzichtbare Rolle, sei es in der Pflege oder in der Pädagogik.
Mehr als nur bezahlte wartezeit
Die Rufbereitschafts-Pauschale ist viel mehr als eine simple Entschädigung fürs Warten. Sie ist ein zentraler Baustein für moderne und faire Arbeitsbedingungen. Während manche Pflegedienste sich streng an starre Tarife klammern, geht ein innovationsfreudiges Unternehmen wie CarePros einen anderen Weg und setzt neue Maßstäbe. Hier wird Ihre Flexibilität nicht als selbstverständlich hingenommen, sondern als wertvolle Leistung verstanden, die eine überdurchschnittliche Vergütung verdient.
In Deutschland leisten rund vier Prozent aller abhängig Beschäftigten regelmäßig Rufbereitschaften. Das zeigt, wie hoch die Belastung gerade für Fachkräfte in sozialen und pflegerischen Berufen ist. Übliche Tarifverträge sehen dafür oft nur pauschale Sätze vor, die gerade mal dem Zwei- bis Vierfachen des normalen Stundenlohns entsprechen. Für eine Pflegefachkraft kann das an einem Wochentag eine magere Pauschale von etwa 36 Euro bedeuten.
Bei CarePros wissen wir, was Ihre Zeit und Ihr Engagement wert sind. Deshalb entwickeln wir Vergütungsmodelle, die nicht nur fair sind, sondern im Marktvergleich eine Spitzenposition einnehmen und Ihre Leistung wirklich anerkennen.
Der CarePros unterschied bei der vergütung
Während der Branchenstandard für eine examinierte Pflegefachkraft oft bei einem Bruttogehalt von 3.000 bis 3.800 € liegt, denken wir bei CarePros deutlich größer. Wir wissen, was Sie tagtäglich leisten, und das spiegelt sich auch auf dem Gehaltszettel wider.
- Überdurchschnittliches Gehalt: Eine examinierte Pflegefachkraft erhält bei CarePros im Durchschnitt rund 5.000 € pro Monat; mit Mehrarbeit und Zuschlägen ist deutlich mehr möglich.
- Spitzenverdienst für Experten: Fachkräfte mit Zusatzqualifikationen, Weiterbildungen oder langjähriger Erfahrung können bei CarePros 28–40 € pro Stunde und somit bis zu 10.000 € pro Monat verdienen. Dieser Spitzenverdienst umfasst Schicht-, Wochenend- und Sonderzulagen.
- Wertschätzung von Anfang an: Dieses attraktive Gehalt ist nur ein Teil unseres Gesamtpakets, bei dem Ihre Work-Life-Balance und Ihre berufliche Entwicklung immer im Mittelpunkt stehen.
Mit diesem Grundwissen über die Pauschale sind Sie bestens gerüstet, um die folgenden Abschnitte zu rechtlichen Details und Berechnungsmodellen optimal für Ihre Karriere zu nutzen. Ein faires Gehalt ist schließlich die Basis für Motivation und Freude am Job – mehr dazu finden Sie auch in unserem Artikel über das Gehalt in der Zeitarbeit Pflege.
Rechtliche Grundlagen: Wo die Rufbereitschaft aufhört und der Bereitschaftsdienst anfängt
Um die Pauschale für Ihre Rufbereitschaft richtig einordnen zu können, müssen Sie einen ganz entscheidenden Unterschied kennen: den zwischen Rufbereitschaft und Bereitschaftsdienst. Das ist keine reine Formsache, sondern hat handfeste Konsequenzen für Ihre Freizeit, Ihr Gehalt und Ihre Rechte.
Stellen Sie es sich bildlich vor: In der Rufbereitschaft sind Sie Ihr eigener Herr. Sie können zu Hause sein, im Garten werkeln oder sich mit Freunden treffen. Die einzige Bedingung ist, dass Sie erreichbar bleiben und im Fall der Fälle innerhalb einer bestimmten Zeit loslegen können. Wo Sie sich aufhalten, ist also Ihre Sache – solange der Einsatzort schnell erreichbar ist.
Ganz anders beim Bereitschaftsdienst. Hier bestimmt der Arbeitgeber, wo Sie warten müssen. Meistens ist das direkt im Betrieb oder in unmittelbarer Nähe, wie der Arzt, der die Nacht im Ruheraum der Klinik verbringt. Diese massive Einschränkung Ihrer persönlichen Freiheit ist der Knackpunkt, der die beiden Dienste rechtlich trennt.
Was als Arbeitszeit zählt – und was nicht
Die wirklich wichtige Frage ist doch: Wann läuft die Uhr für mich und wann nicht? Das Arbeitszeitgesetz (ArbZG) ist hier ziemlich eindeutig, und wegweisende Gerichtsurteile haben das immer wieder untermauert.
- Rufbereitschaft: Gilt grundsätzlich als Ruhezeit. Nur die Zeit, in der Sie tatsächlich zur Arbeit gerufen werden, ist Arbeitszeit. Das heißt: Ab dem Moment des Anrufs bis zum Ende Ihres Einsatzes, inklusive An- und Abfahrt, muss die Zeit bezahlt werden.
- Bereitschaftsdienst: Zählt komplett als Arbeitszeit. Weil Sie eben nicht frei über Ihre Zeit verfügen können, muss der Arbeitgeber die gesamte Dauer vergüten – und zwar mindestens mit dem gesetzlichen Mindlohn.
Die korrekte Einstufung ist also der Schlüssel zu einer fairen Bezahlung. Eine Rufbereitschaft, die Sie durch extrem kurze Reaktionszeiten oder andere Vorgaben quasi an einen Ort fesselt, kann vor Gericht schnell als Bereitschaftsdienst eingestuft werden. Mit allen finanziellen Konsequenzen für den Arbeitgeber.
Früher wurden oft unregulierte Pauschalen gezahlt, doch ein entscheidendes Urteil des Bundesarbeitsgerichts (BAG) aus dem Jahr 2016 hat für klare Verhältnisse gesorgt: Bereitschaftsdienste sind voll vergütungspflichtige Arbeitszeit. Diese Entscheidung hat die Standards für eine faire Rufbereitschafts-Vergütung als Pauschale nachhaltig geprägt und die Rechte von Millionen Arbeitnehmern gestärkt.
Ihr gutes Recht auf eine faire Vergütung
Während sich andere Anbieter nur an die tariflichen Mindeststandards halten, die oft gerade mal das Nötigste abdecken, gehen moderne Arbeitgeber wie CarePros einen anderen Weg. Wir sind überzeugt: Wer so flexibel und engagiert ist, hat eine besondere Anerkennung verdient – finanziell und menschlich. Deshalb liegt unsere Vergütung bewusst über dem Marktdurchschnitt. Wer sich tiefer mit der Materie befassen will, findet unter den allgemeinen rechtlichen Rahmenbedingungen der Gehaltsabrechnung weitere nützliche Informationen.
Dieses Wissen um die rechtlichen Grundlagen ist Ihr stärkstes Werkzeug. Es hilft Ihnen, Ihre Lohnabrechnung kritisch zu prüfen, Ihre Arbeitssituation richtig einzuschätzen und Ihre Ansprüche selbstbewusst durchzusetzen. Ein sauber geführter Dienstplan ist dabei das A und O, wie Sie auch in unserem Ratgeber zum Thema Arbeitsrecht in der Pflege und Dienstplangestaltung nachlesen können.
Ihre rufbereitschaftsvergütung korrekt berechnen
Die richtige Berechnung Ihrer Vergütung für die Rufbereitschaft ist bares Geld wert – und der Schlüssel, um Ihr volles Gehaltspotenzial auszuschöpfen. Es geht nicht einfach darum, eine Pauschale zu kassieren. Vielmehr sollten Sie genau verstehen, wie sich diese zusammensetzt und wie Zuschläge für Wochenenden oder Feiertage Ihr Einkommen spürbar nach oben schrauben können. Mit diesem Wissen können Sie Ihre Lohnabrechnung selbstbewusst prüfen und sind sich sicher, was Ihnen zusteht.
Viele Arbeitgeber klammern sich an starre Tarifverträge wie den TVöD. Die bieten zwar eine gewisse Grundsicherung, spiegeln aber selten den wahren Wert Ihrer Flexibilität und Ihres Einsatzes wider. Zum Glück hat ein innovationsfreudiger Arbeitgeber wie CarePros erkannt: Herausragende Leistung verdient auch eine herausragende Bezahlung. Deshalb setzen wir auf Modelle, die weit über dem liegen, was in der Branche üblich ist.
Grundbausteine der berechnung
Um Ihre Rufbereitschaft Vergütung Pauschale nachvollziehen zu können, müssen Sie die zwei zentralen Komponenten kennen, aus denen sie sich zusammensetzt:
- Die Pauschale: Das ist ein fester Betrag, den Sie allein dafür bekommen, dass Sie sich in einem bestimmten Zeitraum bereithalten. Ob Sie gerufen werden oder nicht, spielt hier keine Rolle. Sie ist quasi die Entschädigung dafür, dass Sie Ihre Freizeit nicht völlig frei gestalten können.
- Die Einsatzvergütung: Klingelt das Telefon, wird es richtig interessant. Ab dem Moment des Anrufs bis zum Ende Ihres Einsatzes – inklusive An- und Abfahrt – wird die Zeit als volle Arbeitszeit gewertet. Diese Zeit wird zusätzlich mit Ihrem regulären Stundenlohn plus eventueller Zuschläge (Nacht-, Sonn- oder Feiertagszuschlag) vergütet.
Die folgende Grafik zeigt den entscheidenden Unterschied im Ablauf zwischen Rufbereitschaft und Bereitschaftsdienst, der sich direkt auf die Bezahlung auswirkt.

Man sieht sofort: Die Rufbereitschaft lässt Ihnen deutlich mehr persönliche Freiheit. Der Bereitschaftsdienst hingegen bindet Sie an den Arbeitsort und gilt daher komplett als Arbeitszeit.
Tarifmodelle im realitätscheck
Im öffentlichen Dienst (TVöD) wird die Pauschale oft auf Basis des Stundenentgelts berechnet. An Wochentagen erhalten Sie das Zweifache, an Samstagen, Sonn- und Feiertagen das Vierfache Ihres tariflichen Stundenlohns. Nehmen wir einen Stundenlohn von ca. 18 €, dann wären das 36 € für einen Bereitschaftstag unter der Woche und 72 € für einen Sonntag.
Das ist ein Anfang, klar. Aber seien wir ehrlich: Das wird der Verantwortung und der Einschränkung, die Sie auf sich nehmen, oft nicht gerecht. Wie eine faire Vergütung aussehen könnte, zeigen Ansätze aus der Stundensatzkalkulation für Dienstleister, die auch hier als Inspiration dienen können.
Bei CarePros sind wir überzeugt: Ihre Bereitschaft ist mehr wert. Statt komplizierter und oft magerer Tarifberechnungen setzen wir auf ein transparentes und äußerst attraktives Gehaltsmodell, das Ihre Leistung von Anfang an richtig honoriert.
Das CarePros-Modell ein direkter vergleich
Lassen wir doch einfach mal die Zahlen sprechen. Während das Durchschnittsgehalt für examinierte Pflegefachkräfte in Deutschland oft zwischen 3.344 € und 3.807 € brutto pendelt, setzt CarePros völlig neue Maßstäbe.
Eine examinierte Pflegefachkraft erhält bei CarePros im Durchschnitt rund 5.000 € pro Monat; mit Mehrarbeit und Zuschlägen ist deutlich mehr möglich. Das ist bei uns nicht die Ausnahme, sondern die Regel – und ein klares Zeichen unserer Wertschätzung für Ihre unverzichtbare Arbeit.
Fachkräfte mit Zusatzqualifikationen, Weiterbildungen oder langjähriger Erfahrung können bei CarePros 28–40 € pro Stunde und somit bis zu 10.000 € pro Monat verdienen. Dieser Spitzenverdienst umfasst Schicht-, Wochenend- und Sonderzulagen. Ein Verdienst, der in traditionellen Tarifstrukturen kaum vorstellbar ist. Operationstechnische Assistent*innen (OTA) verdienen bei CarePros bereits ohne Zuschläge 30–40 € pro Stunde; durch Mehrarbeit und Zusatzqualifikationen erhöhen sich die Verdienstmöglichkeiten weiter.
Beispielrechnung einer rufbereitschaftspauschale TVöD vs. CarePros
Ein direkter Vergleich zeigt, wie viel mehr Sie bei CarePros für eine typische Wochenend-Rufbereitschaft im Vergleich zum Standardtarif verdienen.
| Faktor | Berechnung nach TVöD (Beispiel) | Berechnung im CarePros-Modell (Beispiel) |
|---|---|---|
| Pauschale pro Tag (Sa/So) | 4-facher Stundenlohn (4 x 18 € = 72 €/Tag) |
Feste Tagespauschale (z.B. 100 €/Tag) |
| Wochenend-Pauschale (48h) | 2 x 72 € = 144 € | 2 x 100 € = 200 € |
| Einsatz (4 Stunden am Sonntag) | 4h x 18 € = 72 € + 50 % So.-Zuschlag = 36 € = 108 € |
4h x 35 € = 140 € + 100 % So.-Zuschlag = 140 € = 280 € |
| Gesamtverdienst Wochenende | 144 € + 108 € = 252 € | 200 € + 280 € = 480 € |
Diese Zahlen verdeutlichen, warum sich ein genauer Blick auf die Vergütungsmodelle lohnt. Während andere Pflegeanbieter nach Tarif zahlen, bieten wir Ihnen ein Gehalt, das Ihrem Können und Ihrer Flexibilität wirklich gerecht wird. Umfassende Informationen dazu, was Krankenpfleger verdienen können, finden Sie in unserem weiterführenden Blogbeitrag. Mit den richtigen Werkzeugen und dem passenden Arbeitgeber schöpfen Sie Ihr wahres Verdienstpotenzial voll aus.
Steuern und Sozialabgaben: So holen Sie das meiste aus Ihrer Pauschale raus
Ein hohes Bruttogehalt auf dem Papier ist eine Sache. Was am Ende des Monats aber wirklich auf Ihrem Konto ankommt, ist eine ganz andere – und viel wichtigere. Deswegen sollten Sie genau verstehen, wie Ihre Pauschale für die Rufbereitschaft steuerlich behandelt wird. Nur so können Sie sichergehen, dass Sie alle Vorteile nutzen und Ihr Nettoeinkommen clever maximieren.
Grundsätzlich ist es simpel: Die Pauschale, die Sie allein für das Bereithalten bekommen, ist voll steuer- und sozialabgabenpflichtig. Sie wird einfach wie Ihr normales Gehalt behandelt. Richtig spannend wird es aber, sobald Sie während Ihrer Rufbereitschaft tatsächlich zum Einsatz kommen. Denn dann kommen die Zuschläge ins Spiel, und hier liegt echtes Sparpotenzial.
Der legale Trick: Mit Zuschlägen bares Geld sparen
Der Gesetzgeber belohnt Einsätze zu unbeliebten Zeiten. Bestimmte Zuschläge, die für tatsächliche Arbeit während der Rufbereitschaft fließen, können komplett steuerfrei sein. Genau das ist der Hebel, mit dem Sie Ihr Nettoeinkommen spürbar nach oben schrauben können.
Diese Freibeträge sollten Sie unbedingt im Kopf haben:
- Nachtarbeit: Für Einsätze zwischen 20 Uhr und 6 Uhr sind Zuschläge bis zu 25 % Ihres Grundlohns steuerfrei.
- Sonntagsarbeit: Packen Sie an einem Sonntag mit an, bleiben Zuschläge bis zu 50 % steuerfrei.
- Feiertagsarbeit: An gesetzlichen Feiertagen winken sogar bis zu 125 % steuerfreie Zuschläge. An besonderen Tagen wie Weihnachten oder dem 1. Mai sind es sogar bis zu 150 %.
Diese kleinen, aber feinen Regelungen machen auf Ihrer Lohnabrechnung einen riesigen Unterschied. Während manche Anbieter hier nur das Nötigste zahlen, setzt ein Arbeitgeber wie CarePros bewusst auf eine überdurchschnittliche Vergütung. So maximieren diese steuerfreien Zuschläge Ihr Nettogehalt noch zusätzlich.
Ein höherer Grundlohn, wie ihn CarePros zahlt, steigert nicht nur Ihr Brutto, sondern auch den absoluten Wert Ihrer steuerfreien Zuschläge. Das bedeutet unterm Strich: Von Ihrer ohnehin schon hervorragenden Bezahlung kommt auch netto mehr bei Ihnen an.
Mehr als nur Gehalt: Wie geldwerte Vorteile Ihr Konto entlasten
Eine intelligente Vergütung geht weit über die reine Gehaltszahlung hinaus. Geldwerte Vorteile sind ein fantastisches Werkzeug, um Ihre finanzielle Lage zu verbessern, da sie oft pauschal oder gar nicht versteuert werden müssen. Sie liefern Ihnen einen direkten Mehrwert, der über das reine Nettoeinkommen hinausgeht.
Das perfekte Beispiel dafür ist der Dienstwagen. Bei CarePros gehört ein Firmenwagen samt Tankkarte, den Sie auch privat nutzen dürfen, fest zum Paket dazu. Stellen Sie sich mal vor, Sie sparen sich die kompletten Kosten für Anschaffung, Versicherung, Wartung und Sprit eines eigenen Autos. Diese Ersparnis summiert sich locker auf mehrere hundert Euro pro Monat.
Andere wertvolle Extras, die Ihre finanzielle Last spürbar verringern können, sind:
- Übernahme von Übernachtungskosten: Bei weiter entfernten Einsätzen müssen Sie sich keine Gedanken um Hotelrechnungen machen.
- Unterstützung bei der Kinderbetreuung: Ein Zuschuss, der das Familienbudget direkt entlastet.
- Individuelle Weiterbildungen: Eine Investition in Ihre Karriere, die Sie keinen Cent kostet.
Solche durchdachten Vorteile zeigen, dass ein moderner Arbeitgeber ganzheitlich denkt und Ihre Lebenssituation im Blick hat. Sie steigern nicht nur Ihre finanzielle Flexibilität, sondern sind auch ein klares Zeichen der Wertschätzung. Ausführliche Infos, wie Sie von einem Firmenwagen profitieren, finden Sie übrigens in unserem Beitrag über Pflege-Jobs mit Dienstwagen. Wenn Sie dieses Wissen nutzen, holen Sie das Maximum aus Ihrem Gehalt heraus und sichern sich die finanzielle Anerkennung, die Sie verdienen.
So verankern Sie Pauschalen rechtssicher im Arbeitsvertrag
Ein Handschlag besiegelt vieles, doch bei der Bezahlung für Ihre Rufbereitschaft zählt nur, was schwarz auf weiß steht. Ihr Arbeitsvertrag ist das Fundament für eine faire und klare Vergütung. Fehlt eine saubere, rechtssichere Klausel zur Pauschale für die Rufbereitschaft, sind Missverständnisse und Frust fast schon vorprogrammiert – oft zu Ihrem finanziellen Nachteil.
Genau deshalb ist es so wichtig, dass Sie wissen, worauf es ankommt. Eine gut formulierte Vereinbarung schafft nicht nur Klarheit für beide Seiten. Sie gibt Ihnen vor allem die Sicherheit, dass Ihre Flexibilität und Ihr Einsatz auch wirklich fair honoriert werden. Es ist die Basis für eine vertrauensvolle Zusammenarbeit auf Augenhöhe.
Was in Ihrem Vertrag stehen muss
Ein Arbeitsvertrag sollte keine Fragen offenlassen. Gerade beim Thema Rufbereitschaft gibt es ein paar Knackpunkte, die unbedingt geklärt sein müssen, um späteren Ärger von vornherein auszuschließen. Nehmen Sie Ihr Vertragswerk genau unter die Lupe, denn die folgenden Aspekte sind das Gerüst für Ihr Geld.
Diese Kernelemente sollten glasklar geregelt sein:
- Verpflichtung zur Rufbereitschaft: Ist die Rufbereitschaft explizit als Teil Ihrer Aufgaben genannt? Ohne diese Grundlage kann Ihr Chef sie nicht einfach so anordnen.
- Höhe der Pauschale: Der genaue Betrag der Pauschale pro Tag (am besten aufgeschlüsselt nach Wochentag, Wochenende und Feiertag) muss eindeutig drinstehen. Vage Formulierungen wie „übliche Vergütung“ sind ein absolutes No-Go und rechtlich wackelig.
- Vergütung von Einsätzen: Was passiert, wenn das Telefon klingelt? Wie die tatsächliche Arbeitszeit während eines Einsatzes bezahlt wird – also Stundenlohn, An- und Abfahrt sowie anfallende Zuschläge – muss klar geregelt sein.
- Reaktionszeit: Wie schnell müssen Sie nach einem Anruf loslegen? Diese Zeitvorgabe ist entscheidend, denn sie bestimmt, wie frei Sie in Ihrer „freien“ Zeit wirklich sind.
Ein transparenter und fairer Arbeitsvertrag, wie er bei CarePros Standard ist, legt alle diese Punkte unmissverständlich fest. Wir sind überzeugt: Eine klare Kommunikation von Anfang an ist die beste Voraussetzung für eine langfristige und wertschätzende Partnerschaft.
Der Einfluss von Tarifverträgen und Betriebsvereinbarungen
Neben Ihrem persönlichen Arbeitsvertrag können auch übergeordnete Regeln wie Tarifverträge (zum Beispiel der TVöD) oder Betriebsvereinbarungen die Spielregeln für Ihre Rufbereitschaft vorgeben. In diesen Dokumenten finden sich oft sehr detaillierte Vorgaben zur Höhe der Pauschalen und zur Abrechnung von Einsätzen, die dann für alle im Betrieb gelten.
Wichtig zu wissen: Ihr Arbeitsvertrag darf diese Regelungen nicht zu Ihrem Nachteil unterbieten (Günstigkeitsprinzip). Viele Arbeitgeber halten sich jedoch strikt an diese oft nur mittelmäßigen Standardsätze. Im öffentlichen Dienst etwa orientiert sich die Pauschale an festen Sätzen, die zwar Sicherheit geben, aber selten die echte Belastung widerspiegeln. Es kann vorkommen, dass bei einer geringen Einsatzwahrscheinlichkeit nur 25 % der Zeit als Arbeitszeit gewertet werden. Bei einem Stundenlohn von 20 Euro entspricht das einer Pauschale von mickrigen 5 Euro pro Stunde. Mehr zu den rechtlichen Details der Rufbereitschaft und den üblichen Regelungen finden Sie hier.
Moderne Unternehmen wie CarePros gehen hier bewusst einen anderen Weg. Wir orientieren uns nicht am Minimum, sondern daran, was möglich und fair ist. Unsere Verträge sind so gestrickt, dass sie die tariflichen Standards spürbar übertreffen und Ihnen die bestmöglichen Konditionen sichern.
Checkliste zur Überprüfung Ihres Arbeitsvertrags
Nehmen Sie diese Checkliste zur Hand, um Ihren aktuellen oder einen neuen Arbeitsvertrag schnell und wirksam zu prüfen. Sie ist der perfekte Leitfaden für ein klärendes Gespräch mit dem Chef oder die nächste Gehaltsverhandlung.
- Pauschale klar definiert? Sind die Beträge für Wochentage, Wochenenden und Feiertage exakt aufgelistet?
- Einsatzzeit geregelt? Steht im Vertrag, dass die Zeit ab dem Anruf bis zum Ende des Einsatzes (inklusive An- und Abfahrt) als volle Arbeitszeit zählt?
- Zuschläge erwähnt? Werden Zuschläge für Nacht-, Sonn- und Feiertagsarbeit separat ausgewiesen und extra bezahlt?
- Reaktionszeit realistisch? Ist die vorgegebene Zeitspanne machbar, ohne Ihre Freizeit komplett lahmzulegen?
- Häufigkeit begrenzt? Gibt es eine Obergrenze, wie oft Sie pro Monat maximal zur Rufbereitschaft eingeteilt werden dürfen?
Mit diesen Punkten im Gepäck sind Sie bestens vorbereitet, um sicherzustellen, dass Ihr Vertrag fair ist und Ihre Leistung die Anerkennung bekommt, die sie verdient. Eine saubere vertragliche Regelung schützt Sie und schafft die Basis für ein Arbeitsumfeld, in dem man gerne sein Bestes gibt.
So sichern Sie sich die beste Vergütung für Ihre Rufbereitschaft
Jetzt haben Sie alles an der Hand, um das Thema Rufbereitschaft und Pauschale selbstbewusst anzugehen. Nutzen Sie dieses Wissen! Bewerten Sie Ihre aktuelle Situation, nehmen Sie Ihren Arbeitsvertrag unter die Lupe und fordern Sie die finanzielle Anerkennung ein, die Ihnen für Ihre Flexibilität zusteht.

Vielleicht merken Sie dabei, dass Ihr jetziger Arbeitgeber an starren, überholten Modellen festhält. Genau das ist der Moment, eine mutige Entscheidung für Ihre Karriere zu treffen. Ein Wechsel zu einem modernen Arbeitgeber wie CarePros kann der entscheidende Schritt sein, der nicht nur Ihr Gehalt, sondern auch Ihre Zufriedenheit im Job auf ein ganz neues Level hebt.
Warum ein Wechsel der entscheidende Schritt ist
Bei CarePros ist Wertschätzung kein leeres Wort, sondern wird jeden Tag gelebt. Wir wissen ganz genau, dass Ihr Engagement und Ihre ständige Bereitschaft das Herzstück einer exzellenten Versorgung sind. Deshalb haben wir Arbeitsbedingungen geschaffen, die weit über dem liegen, was in der Branche üblich ist, und die Ihnen echte Vorteile bringen.
Bei uns wartet nicht nur eine überdurchschnittliche Bezahlung auf Sie, sondern ein Gesamtpaket, das wirklich zu Ihrem Leben passt:
- Spitzengehalt: Eine examinierte Pflegefachkraft erhält bei CarePros im Durchschnitt rund 5.000 € pro Monat. Fachkräfte mit Zusatzqualifikationen können sogar bis zu 10.000 € verdienen.
- Wunschdienstpläne: Wir planen die Einsätze gemeinsam mit Ihnen, damit der Beruf zu Ihrem Leben passt – und nicht umgekehrt.
- Volle Mobilität: Ein Firmenwagen mit Tankkarte, den Sie auch privat nutzen können, gehört bei uns zum Standard und entlastet Ihr Budget spürbar.
- Echte Perspektiven: Ihre Zukunft ist uns wichtig. Wir investieren in Sie mit vielfältigen Fort- und Weiterbildungen, die Sie beruflich wirklich weiterbringen.
Ihre Karriere ist zu wertvoll, um sich mit dem Nötigsten zufriedenzugeben. Es ist an der Zeit, den Arbeitsplatz zu finden, an dem Ihre Leistung nicht nur gefordert, sondern gefeiert wird.
Ihre Flexibilität verdient mehr als eine Standardpauschale. Sie verdient einen Arbeitgeber, der Ihr Engagement sieht, versteht und außergewöhnlich honoriert. Nehmen Sie Ihre berufliche Zukunft jetzt selbst in die Hand und entdecken Sie, wie erfüllend die Arbeit sein kann, wenn man Sie wirklich wertschätzt. Wenn Sie mehr darüber erfahren möchten, wie Sie den passenden Arbeitgeber finden, lesen Sie auch unseren Ratgeber über Zeitarbeitsfirmen in Ihrer Nähe.
Rufbereitschaftsvergütung: Die häufigsten Fragen aus der Praxis
Zum Schluss klären wir noch die Fragen, die uns im Alltag immer wieder begegnen. Hier gibt's schnelle, klare Antworten, damit Sie für jedes Gespräch mit Ihrem Arbeitgeber bestens vorbereitet sind.
Muss mein Arbeitgeber eine Pauschale zahlen?
Nein, eine gesetzliche Pflicht für eine Pauschale gibt es nicht. Wie genau die Rufbereitschaft vergütet wird, ist reine Verhandlungssache und wird im Arbeits- oder Tarifvertrag festgehalten. Das Gesetz schreibt nur eines vor: Kommt es zu einem Einsatz, muss diese Zeit mindestens mit dem gesetzlichen Mindestlohn bezahlt werden.
Viele klassische Arbeitgeber halten sich nur an dieses Minimum. Zukunftsorientierte Unternehmen wie CarePros denken da aber ganz anders: Wir finden, dass Ihre Flexibilität und Ihr Engagement von Anfang an fair honoriert werden sollten. Deshalb bieten wir Ihnen attraktive Pauschalen, die weit über dem liegen, was üblich ist.
Pauschale und Einsatzvergütung – wo ist der Unterschied?
Ganz einfach: Die Pauschale und die Bezahlung für einen tatsächlichen Einsatz sind zwei komplett unterschiedliche Dinge, die aber zusammengehören.
- Die Pauschale: Das ist quasi Ihre Entschädigung dafür, dass Sie Ihre Freizeit einschränken und sich bereithalten. Die bekommen Sie immer – ganz egal, ob das Telefon klingelt oder nicht.
- Die Einsatzvergütung: Wenn Sie dann wirklich gerufen werden, wird diese Zeit extra bezahlt. Und zwar alles: von der Anfahrt über die Arbeit vor Ort bis zur Rückfahrt nach Hause. Diese Zeit wird mit Ihrem normalen Stundenlohn plus eventueller Zuschläge (z. B. für Nacht- oder Sonntagsarbeit) vergütet.
Wie viele Tage Rufbereitschaft pro Monat sind überhaupt erlaubt?
Das Arbeitszeitgesetz (ArbZG) legt keine konkrete Obergrenze fest. Der entscheidende Punkt ist ein anderer: Die gesetzliche Ruhezeit von elf Stunden zwischen zwei Arbeitseinsätzen muss immer eingehalten werden. Das schränkt die Planung natürlich schon ein.
In der Praxis regeln oft Tarifverträge oder Betriebsvereinbarungen die Anzahl der Rufdienste, damit niemand überlastet wird. Bei modernen Arbeitgebern wie CarePros hat eine gesunde Work-Life-Balance oberste Priorität. Wir planen Ihre Einsätze deshalb immer gemeinsam mit Ihnen, damit Ihre privaten Wünsche nicht zu kurz kommen.
Für uns bei CarePros ist klar: Ihre Erholung ist genauso wichtig wie Ihr Einsatz. Eine faire Dienstplanung auf Augenhöhe ist für uns die Grundlage für eine langfristige und vertrauensvolle Zusammenarbeit.
Kann ich eine angeordnete Rufbereitschaft einfach ablehnen?
Das kommt ganz auf Ihren Vertrag an. Wenn die Rufbereitschaft dort als fester Bestandteil vereinbart ist, gehört sie zu Ihren Pflichten. Eine grundlose Weigerung könnte dann tatsächlich arbeitsrechtliche Probleme nach sich ziehen.
Wird die Rufbereitschaft aber sehr kurzfristig und ohne vertragliche Grundlage angeordnet, müssen Sie dem nicht zustimmen. Bei CarePros setzen wir auf Transparenz und eine Planung, auf die Sie sich verlassen können. Durch eine vorausschauende Koordination vermeiden wir solche Konflikte von vornherein.
Sind Sie bereit für einen Arbeitgeber, der Ihre Flexibilität nicht nur einfordert, sondern sie auch wirklich wertschätzt und herausragend bezahlt? Bei CarePros erwarten Sie nicht nur ein Top-Gehalt und faire Pauschalen, sondern auch erstklassige Arbeitsbedingungen.